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Im Sächsischen Landtag ist gestern erstmals seit der Wiedervereinigung ein Gesetzesentwurf der Linkspartei beschlossen worden. Mit dem neuen Gesetz wird das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 zu einem landesweiten Gedenktag als „Tag der Befreiung“. Die Mehrheit dafür kam zustande, weil die Fraktion der Linkspartei Unterstützung von der CDU-geführten rot-schwarzen Minderheitsregierung bekam.
Damit steuert die antideutsche Geschichtsklitterung in Deutschland auf einen neuen, abstoßenden Höhepunkt zu. Die schon längst zum politischen Selbstzweck gewordene „Brandmauer“ gegen die AfD führt nun in leztzer Konsequenz dazu, dass die Kretschmer-CDU in Sachsen Seite an Seite und Arm in Arm mit der Mauermörderpartei eine neostalinistische Geschichtspolitik betreibt.
Keine Träne für deutsche Opfer
An die über sechs Millionen deutscher Opfer von Flucht, Vertreibung, Bombenkrieg und Gefangenschaft soll nicht die allergeringste Erinnerung bleiben. Der Gedächtnisverlust soll noch tiefer reichen als in der DDR, wo ja wenigstens noch an die deutschen Opfer des Bombenkriegs erinnert werden durfte. Auch an den Fakt, dass in der Sowjetischen Besatzungszone ein neues totalitäres System errichtet wurde, in dem man schon für das Verteilen oppositioneller Flugblätter nach Sibirien deportiert werden konnte, soll nicht mehr erinnert werden – das wird jetzt alles unter „Befreiung“ verbucht. Es soll wohl auch nicht mehr daran erinnert werden, dass die „Befreier“ nur acht Jahre nach dem Kriegsende am 17. Juni 1953 den mitteldeutschen Volks- und Freiheitsaufstand mit Panzern niederwalzten.

Das Verdrängen, Verfälschen und Beiseiteschieben der Opfer des eigenen Volkes erreicht einen neuen Höhepunkt – nun auch mit dem Segen der sächsischen Staatspartei, die sich allen Ernstes immer noch christdemokratisch nennt. Erich Mielke hätte an dem gestern gefassten Beschluss zum 8. Mai 1945 jedenfalls seine helle Freude gehabt, wenn er denn noch leben würde.
■ Kurt Koriath
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