Christian Ulmen bei der Berlinale 2008. Bild: Von Siebbi - Christian Ulmen, CC BY 3.0.

Der Fall Ulmen und die vergessenen toten Mädchen

Selektive Empörung: Vergewaltigt – ermordet – und keinen kümmerte es

Freiburg, Flensburg, Kandel, Mainz, Wien, Illerkirchberg, Brokstedt, Friedland: Unschuldige Frauen und Mädchen werden ermordet – und die Einwanderungspolitiker waschen ihre Hände in Unschuld. In unserer Ausgabe „Weiss, weiblich, tot: Die Jagd auf unsere Mädchen“ erinnern wir an die Tragödien der Messereinwanderung. Damit nichts vergessen wird! HIER bestellen!

Seit Tagen explodiert die Berichterstattung in der Causa Ulmen gegen Fernandes: „Spiegel“, „Welt“, „Bild“, „Focus“, „ZEIT“ und „Tagesschau“ berichten, es gibt Instagram-Posts, Politiker-Kommentare und Forderungen nach härteren Gesetzen wie der Einführung einer Klarnamenpflicht im Internet. Letzteres würde einen weiteren empfindlichen Schlag gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland darstellen. In der Bundesrepublik kann es sich schon seit langem nicht mehr jeder leisten, seine Meinung unter seinem Klarnamen zu sagen, denn Meinungsabweichlern droht hier die Zerstörung der beruflichen und sozialen Existenz.

Worum geht es? Im Raum stehen schwere Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen: Sie wirft ihm vor, jahrelang Fake-Profile in ihrem Namen erstellt, Deepfake-Pornos verbreitet, Männer kontaktiert und ihr „virtuelle Vergewaltigung“ angetan zu haben.

Karma is a bitch

Dazu kommen Vorwürfe körperlicher und psychischer Gewalt in der Ehe. Sie hat Anzeige in Spanien erstattet. Ulmens Anwalt bestreitet alles, die Unschuldsvermutung gilt also. Dennoch wird so manch einem der Spruch „Karma is a bitch“ in den Sinn kommen. Christian Ulmen zählte zur linkswoken Elite der bundesdeutschen Kulturschaffenden und positionierte sich in opportunistischer Manier gegen die AfD oder Kollegen, die Kritik an den Corona-Maßnahmen übten. Nun erfährt er plötzlich selbst, wie es sich anfühlt, an den öffentlichen Pranger gestellt zu werden.

AUFGEWACHT 10-25 "Weiß. Weiblich. Tot." Mockup

Es stellt aber auch keine Relativierung der gegen Ulmen erhobenen (und bislang nicht bewiesenen) Vorwürfe dar, wenn man feststellt, dass die Intensität der Berichterstattung über die Affäre in keinem Verhältnis zu den vielen hundert realen Gruppenvergewaltigungen steht, die sich Jahr für Jahr in der Bundesrepublik ereignen und deren Dimension weit weniger skandalisiert wird. Oder wenn man an die von Migranten ermordeten Mädchen und jungen Frauen denkt, die Opfer einer durch und durch verantwortungslosen Zuwanderungspolitik wurden und die wie Kollateralschäden der Einwanderungsgesellschaft behandelt werden.

Die Spur der toten Mädchen

Zur Erinnerung soll diese Chronik dienen:

16. Oktober 2016, Freiburg im Breisgau: Mord an Maria Ladenburger

Die 19‑jährige Medizinstudentin wurde auf dem Heimweg von einer Studentenparty vergewaltigt und getötet. Die junge Frau war mit dem Fahrrad unterwegs, als der Täter sie in der Nähe des Schwarzwald-Stadions vom Rad stieß, missbrauchte und schließlich in die Dreisam warf, wo sie ertrank. Bei der Obduktion wurden mehrere Bisswunden (!) am Körper festgestellt. Der Täter, der aus Afghanistan eingereiste Asylant Hussein Khavari, hatte schon auf seinem Weg nach Deutschland auf der griechischen Insel Korfu ein Mädchen eine Klippe hinuntergeschubst und kam nur wegen einer Amnestie nach zwei Jahren Haft frei. Außerdem war Khavari laut Angaben seines Vaters zur Tatzeit schon 32 Jahre alt (!) und kein minderjähriger Flüchtling, wie er selbst angegeben hatte.

12. März 2018, Flensburg: Mord an Mireille B.

Die 17‑jährige Schülerin wurde in ihrer eigenen Wohnung mit 14 Messerstichen getötet. Der Täter, der Afghane Ahmad S., der 2015 als angeblich unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland kam, hatte Mireille zu einem Abschiedstreffen überredet und wartete stundenlang auf ihre Rückkehr vom Bahnhof.

22. Mai 2018, Mainz oder Wiesbaden, Mord an Susanna Feldmann

Am 22. Mai 2018 verschwand die 14-jährige Schülerin aus Mainz spurlos, nachdem sie mit Freundinnen in Wiesbaden unterwegs gewesen war. Susanna wurde zwei Wochen später, am 6. Juni, in einem Waldstück nahe Bahngleisen in Wiesbaden-Erbenheim gefunden – vergewaltigt, erwürgt und verscharrt. Der Täter, der 21‑jährige irakische Asylbewerber Ali Bashar, dessen Asylantrag 2016 abgelehnt worden war, lockte Susanna in eine Falle, missbrauchte und tötete sie, um die Tat zu vertuschen. Er schickte sogar noch eine gefälschte WhatsApp-Nachricht an die Mutter, um diese in falscher Sicherheit zu wiegen.

Liana K., ermordet im August 2025 in Niedersachsen durch einen nicht bleibeberechtigten Iraker. Foto: GROK.

26. Juni 2021, Wien, Mord an Leonie W.

Am 26. Juni 2021 wurde die aus Tulln in Niederösterreich stammende Schülerin leblos auf einem Grünstreifen in Wiens Donaustadt gefunden – in einen Teppich gerollt, mit Würgemalen am Hals. Sie war am Vorabend von drei Afghanen – Zubaidullah R. (24), Ibraulhaq A. (19) und Ali H. (20) – in eine Wohnung gelockt worden. Dort mischten ihr die Täter mindestens sechs Ecstasy-Tabletten in ein Getränk, um sie willenlos zu machen. Die Obduktion ergab eine dreifach tödliche Überdosis sowie Erstickung als Todesursache, kombiniert mit schwerem sexuellen Missbrauch durch alle drei Täter.

5. Dezember 2022, Illerkirchberg, Mord an Ece S.

Am 5. Dezember 2022 erschütterte ein brutaler Messerangriff die schwäbische Gemeinde bei Ulm: Die 14‑jährige Schülerin Ece S., die mit ihrer 13‑jährigen Freundin auf dem Weg zur Schule in Oberkirchberg war, wurde von hinten angefallen. Der Täter, der 27‑jährige eritreische Asylant Michael Okba B., stach zuerst auf die Freundin ein, die schwer verletzt überlebte, und dann mindestens 19 Mal auf Ece – sieben Stiche allein in den Kopf. Das Mädchen erlag im Krankenhaus ihren inneren Blutungen.

25. Januar 2023, Brokstedt, Mord an Ann-Marie Kyrath

Am 25. Januar 2023 ereignete sich im Regionalzug von Kiel nach Hamburg eine brutale Messerattacke: Die 17‑jährige Schülerin Ann-Marie Kyrath aus Elmshorn starb kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Brokstedt, als der 23‑jährige staatenlose Palästinenser Ibrahim A. 26 Mal auf sie einstach. Ihr 19‑jähriger Freund Danny P., der sich schützend vor sie stellte, erlitt tödliche Verletzungen und verstarb ebenfalls.

11. August 2025, Friedland, Mord an Liana K.

Am 11. August 2025 gegen 16 Uhr starb die 16-jährige Liana K. am Bahnhof in Friedland. Die aus der Ukraine stammende Auszubildende wurde von dem 31-jährigen Iraker Muhammad A. gegen einen mit ca. 100 km/h durchfahrenden Güterzug gestoßen.

29. Januar 2026, Hamburg, Mord an Fatemeh D.

Am 29. Januar 2026 gegen 22 Uhr starb die 18-jährige Fatemeh D. am U-Bahnhof Wandsbek Markt in Hamburg-Wandsbek. Die junge Frau iranischer Staatsbürgerschaft wartete auf dem Bahnsteig der Linie U1, als der 25-jährige Ariop A. aus dem Südsudan unvermittelt auf sie zuging, sie umklammerte und mit sich ins Gleisbett vor die einfahrende U-Bahn zerrte. Beide wurden von dem Zug erfasst und starben noch am Tatort.

Wo waren die Sondersendungen und die „Tagesschau“-Berichterstattung eigentlich in all diesen Fällen? Wenn in einem Land „digitale Vergewaltigungen“ weit stärker skandalisiert werden als tatsächliche Vergewaltigungen oder gar Morde, dann stimmt etwas mit der mentalen Befindlichkeit und der kollektiven Optik dieses Landes nicht.

 Arne Schimmer

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