Es ist eine irre Geschichte, die jetzt endlich vollständig erzählt wird: Die Leipzigerin Dr. Eike Lauterbach wird im August 2020 auf der großen Corona-Demo, wie so viele, Opfer von polizeilichen Übergriffen. Doch nicht etwa die Uniformierten müssen sich vor Gericht verantworten, nein, vier Jahre später, Lauterbach ist gerade im Kommunalwahlkampf für die Freien Sachsen tätig, klicken plötzlich bei der mutigen Widerstandskämpferin die Handschellen. Der Vorwurf: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, im August 2020 vor der russischen Botschaft. Was folgt ist eine gigantische Justizfarce, die erst nach 169 Tagen mit der Freilassung ein (vorläufiges) Ende findet. „Rechtsbankrott – 169 Tage unschuldig in Haft“ – das neue Buch von Dr. Eike Lauterbach zeigt dem Wahnsinn in seinem ganzen Ausmaß! Jetzt HIER im AUFGEWACHT-Buchshop bestellen!
Der erste Teil dieses Artikels plädierte für einen diätologischen Konsens unter den politisch Aufgewachten und schlug dafür sieben neue Gewohnheiten vor. Die detaillierten Begründungen für Schäden und Nutzen der einzelnen Lebensmittel im Kontext einer artgerechten Ernährung lassen sich leicht erforschen – wie zum Beispiel im Podcast von Anfang November 2025 „Die größten Ernährungslügen – Vergiss 80% des Supermarktangebots | Fabian Kowallik“ mit Michael Nehls.
Gewohnheit Nr. 8 sei hier noch nachgereicht: Überleben in der Natur und in Krisenzeiten üben! Unterscheiden zwischen Essbarem und Giftigem im Wald und auf den Feldern. Wildkräuter, Heilpilze! Vor allem die jungen Leute sollten sich einen robusten Magen- und Darmtrakt und allgemeine Fitness aneignen sowie Fasten und karge Kost gut vertragen. Vorher kein Fett-, sondern ein Muskelpolster aufbauen!
Wobei das geschmähte Fettpolster auch seine Vorteile hat für das Überleben in Krisenzeiten – vorausgesetzt, man kann es über Ketose anzapfen. Zucker gilt als schmutziger, Fett als sauberer Treibstoff. (Buchtitel: Sugar Toxic: The Dirty Fuel that Impairs Brain Function and Makes Us Fat). Einen Beweis dafür – nicht zur Nachahmung empfohlen! – lieferte der Schotte Angus Barbieri. Er hatte 1965 beschlossen, zu fasten, weil er sich mit 207 kg für stark übergewichtig hielt, und aß einen ganzen Monat nichts, dann noch einen Monat und noch einen und so weiter, bis es am Ende 382 Tage waren, d.h. nichts außer Vitamine und Hefeextrakt. Den restlichen Bedarf holte sich der Körper aus seinen eigenen Fettvorräten. Barbieri ließ sich durchgehend medizinisch überwachen.

Nebeneffekt: 125 Kilo abgenommen und dabei nach damaligen Berichten mit Elan den Alltag gemeistert. Die minimale Menge an benötigter Glukose stellte der Körper offenbar über Proteine her. Nicht zum Nachahmen ist dieses Experiment, weil die meisten überflüssigen Fettpolster gleichzeitig als Endlagerstätten für Gifte angelegt werden, die bei Fettabbau freigesetzt werden. Barbieri hatte das Glück, davon verschont worden zu sein.
Im Folgenden soll die eigene Erfahrung des Autors und sein nunmehr zwei Jahre praktiziertes Leib- und Magenrezept als Illustration geschildert werden. Es ist zwischen den täglichen Nahrungspausen von je 16 Stunden in zwei Mahlzeiten-Fenster eingefügt. Ein essensfreier Tag pro Woche tut gut.
Geistige Klarheit und Bekämpfung von Entzündungen
Zuerst die Zutaten ein paar Stunden in Natronwasser einlegen, in der Hoffnung, sie so von Pestiziden zu reinigen.
In eine große Schüssel:
- schnipseln wir jungen Kohl (sehr bekömmlich ist Spitzkohl) und/oder Brokkoli, Kohlrabi, in Wurzelform Petersilie, Sellerie oder Pastinaken (zwar 18g Kohlenhydrate, aber bei der Low-Carb-Rechnung kann man die Menge an Ballaststoffen von der Zuckerbilanz abziehen!) / Petersilie, eine rote Zwiebel. Meistens wird das Ganze dann mit kochendem Wasser überschüttet und eine Minute auf diese Weise aromatischer und bekömmlicher gemacht.
- gießen wir gesunde Öle: Oliven, Schwarzkümmel, Leinsamen, Walnuss, Kokos je nach Laune,
- streuen wir Pfeffer, Kurkuma, Nelke, Hefetabletten, Kürbiskerne, Leinsamen, Chlorellapulver, Flohsamenschalen.
Verfeinerungen und Varianten:
Linsen (über Nacht eingeweicht, 30 Min. gekocht, dann entweder anwärmen oder kalt je nach Laune), sind aber stark kohlehydrathaltig.
Sprossen, Rote Beete (geht auch roh), Meerrettich, Radieschen, Ziegenkäse, Feta, Salatblätter, Rucola, Knoblauch, Rettich, Avocado, trüber Apfelessig, Kichererbsen (selbstgemachter Hummus), Oliven, Karotte
Nahrungsergänzungspulver nach Bedarf, Vitamine, Mineralien, wobei auch extra möglich ohne Speise.
Nachtisch: rohes Eigelb vom salmonellenfreien Huhn Ihres Vertrauens
Wenn immer noch Appetit: Nüsse schließen den Magen. Am besten vorher eingeweicht.
Variation je nach Verträglichkeit von Gemüse: Erhitzung einbauen z.B. über das Begießen von Brokkoli und Zwiebeln mit Kochwasser oder über Dünsten.

Ergebnisse (subjektiv): Optimierte Verdauung und Nährstoffversorgung, keine Extra-Kohlenhydrate (ca. 10 bis 40g sind in den süßen Zutaten dabei): Insulinschwankungen fallen weg, Entzündungen im Körper fahren herunter, 2 Mal am Tag Schlemmerei, minimale Chemiebelastung, geistige Klarheit, Kraftzuwachs, besserer Schlaf. Kaumuskeln aktiviert. Boykott der Lebensmittelindustrie, Unterstützung vertrauenswürdiger Landwirte. Keine monokausalen Herleitungen: Eines regt das andere an, zum Beispiel dadurch mehr Bedürfnis nach Bewegung in der Natur, kein Koffein nötig zum Wachbleiben, Drang nach gutem Wasser statt Getränken. Durch Geschmackstiefe und Leichtigkeit angeregt: Tendenz zum Pflanzlichen mit carnivoren Phasen.
Vereinfachung bei der Nahrungsbeschaffung: Letztlich sind es um die 30 Kernzutaten. Im Supermarkt gibt es dann nur noch ganz wenige Stellen, die Essbares bieten. Kein Zwang oder unterdrückte Gelüste, sondern Freiheit und das Erstaunen, wie Leute sich das überhaupt freiwillig antun, was dort legal angeboten wird.
Die Erfahrung mit diesem Rezept zeigt außerdem:
Soziale Risiken: Am besten alleine einzunehmen, um langsam zu kauen. Oder nur mit gleichgesinntem Partner. Viele Mitmenschen mögen so ein Essen nicht, weil sie es indirekt als Anklage gegen ihre Essgewohnheiten empfinden. Schon das Aroma ist viel zu gesund.
Soziale Chancen: Gerade für junge Leute ließe sich dieser mentale Gegenwind vortrefflich nutzen, um aus Trotz gegen die kaputte Erwachsenenwelt das richtige Essen zu etwas Kultigem zu machen.
■ Jochen Stappenbeck
Abonniert unseren Telegram-Kanal https://t.me/aufgewachtonline
Abonniert unseren X-Kanal: https://x.com/AufgewachtS
Kostenlose AUFGEWACHT-Leseprobe herunterladen: https://aufgewacht-online.de/leseprobe/


