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Russische Armeen stoßen bis nach Deutschland vor und erobern kurzfristig große Gebiete in Mitteleuropa. Der Westen setzt als Reaktion neuartige Wunderwaffen ein. Dann ereignet sich in Süddeutschland eine Naturkatastrophe, die nochmals viele Menschenleben kostet. Dieses trotz des Ukraine-Krieges immer noch unwirklich erscheinende Szenario haben unabhängig voneinander mehrere Wahrsager angekündigt, die oft richtig lagen. Die umwälzenden Ereignisse sollen durch einen neuen Krieg im Nahen Osten eingeleitet werden. Alois Irlmaier, der bekannteste deutsche Seher des 20. Jahrhunderts, führte dazu aus: „Alles ruft Frieden, Schalom! Da wird`s passieren. – Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich im Mittelmeer gegenüber. Die Lage ist gespannt. Aber der eigentlich zündende Funke wird im Balkan ins Pulverfass geworfen.“
Erscheinungen wie im Film
Da „Schalom“ das jüdische Wort für Frieden ist, scheint Irlmaier ein Szenario gesehen zu haben, in dem Israel in einen Regionalkrieg verwickelt ist, der dann den Auftakt für ein apokalyptisches Geschehen bildet. Da der bayerische Seher außerdem von einer „gespannten Lage“ spricht, hat er neben dem Nahostkrieg wohl noch weitere Konflikte vorhergesehen. Auch das würde mit Blick auf den Krieg in der Ukraine passen. Auch die 1995 verstorbene US-Amerikanerin Veronica Lueken, die in Trance zahlreiche Vorhersagen tätigte, äußerte im Jahr 1970 laut den Recherchen des Prophetie-Experten Stephan Berndt: „Syrien hat den Schlüssel zur Lösung des Weltfriedens oder zum dritten Weltkrieg.“ Besonders hervorstechend und prägnant ist allerdings die Irlmaier-Vorhersage. Der 1894 im oberbayerischen Landkreis Traunstein geborene Brunnenbauer und Rutengänger Alois Irlmaier gilt als bayerischer Nostradamus. Während des Ersten Weltkriegs wird er im Herbst 1916 an der galizischen Front tagelang verschüttet, was eine starke sensitive Gabe bei ihm freisetzt.

Er kann nun Wasseradern mit der Hand aufspüren. In Bayern und Österreich werden zahlreiche Brunnen auf der Basis seiner Prognosen gegraben. Die Erscheinungen, denen er gewahr wird, spielen sich wie ein Kinofilm vor seinen Augen ab. Er sieht „Manndln und Landschaften“, die Toten offenbaren sich ihm als „Schleiergestalten“ – so berichtet es sein Verleger und „Entdecker“, der Traunsteiner Druckereibesitzer Conrad Adlmaier. Schon während des Zweiten Weltkriegs wird er von besorgten Menschen aus seiner Heimatregion geradezu bestürmt, ihnen etwas über das Schicksal ihrer Liebsten zu verraten. Ausgerechnet nach dem Ende des Dritten Reiches bekommt er Ärger mit der Obrigkeit. Er wird wegen Betrugs vor den Kadi gezerrt, doch das Amtsgericht Laufen spricht ihn 1947 frei. In der Begründung des Urteils heißt es: „Die Vernehmung der Zeugen hat so verblüffende Zeugnisse über die Sehergabe des Angeklagten erbracht, dass dieser nicht als Gaukler bezeichnet werden kann.“
Das Urteil Hans Benders
So wird in Dutzenden von Aussagen bestätigt, dass Irlmaier bei den völlig überraschenden alliierten Bomberangriffen auf Rosenheim und Freilassing den genauen Zeitpunkt und Ort der Einschläge prognostiziert hatte. Der bayerische Seher hatte ganz offensichtlich eine ungeheure Begabung dafür, die Schicksale einzelner Personen vorherzusehen, wofür es zahlreiche Belege gibt. Hatte er auch die Fähigkeit zur globalen Zukunftsschau? Daran sind schon eher Zweifel angebracht. Irlmaier selbst datierte das von ihm selbst vorhergesehene „dritte Weltgeschehen“ auf einen Zeitpunkt um das Jahr 1950 herum, also sehr nah an seiner eigenen Gegenwart. Unter anderem deshalb wertete der 1991 verstorbene Freiburger Parapsychologe Hans Bender, der sich intensiv und wissenschaftlich mit Phänomenen wie Hellseherei und Präkognition befasste, die Vorhersagen Irlmaiers über einen Dritten Wltkrieg als nicht eingetroffen.
Die sensitiven Gaben des Brunnenbauers Irlmaier wären stark „an Topos und Erde gebunden“ gewesen – so gibt Bender die Einschätzung eines namentlich nicht genannten Gesprächspartners in einem seiner Aufsätze wider. Aussagen über einen Dritten Weltkrieg finden sich allerdings auch in den sogenannten Feldpostbriefen des Andreas Rill, dem vielleicht außergewöhnlichsten Dokument sich erfüllender Prophetie im 20. Jahrhundert. In ihnen schildert ein bayerischer Soldat, der mit seiner Truppe im August 1914 in der Nähe der Stadt Colmar liegt, seiner Familie die Aussagen eines hellsichtig veranlagten Elsässers.
Alle wichtigen historischen Eckpunkte der aus damaliger Sicht kommenden 30 Jahre sind korrekt vorweggenommen – der Verlust des Ersten Weltkriegs, die Hyperinflation der zwanziger Jahre, die Machtergreifung Adolf Hitlers und die erneute militärische Niederlage Deutschlands. Der schon erwähnte Hans Bender untersuchte die beiden Schreiben nach allen Regeln der wissenschaftlichen Kunst – und kam zu dem erschütternden Ergebnis, dass sie echt sind. Der richtige Umgang mit den Weissagungen hochsensitiv veranlagter Personen besteht vermutlich darin, diesen nicht blind zu gluaben, diese aber auch nicht von Vorneherein als Unsinn abzutun.
■ Arne Schimmer
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