Kein Frieden ohne Wahrheit! Unser Sonderheft nimmt Euch mit auf eine bewegende Reise in diese dunkle Zeit. Es bietet Zeitzeugenberichte, eine fundierte Entgegnung auf das infame Herunterrechnen der Opferzahlen, Interviews mit dem Historiker David Irving und der Fliegerlegende Hajo Herrmann und vieles, vieles mehr. Unser bewegendes und hochinformatives AUFGEWACHT-Sonderheft „Dresden 1945: Die Zerstörung von Elbflorenz“ über die Zerstörung der Stadt durch alliierte Bomberverbände. HIER bestellen!
Ein Zeitzeugenbericht aus der Dresdner Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar 1945:
Als die Alarmsirenen heulten, war der Dresdner Bahnhof voller Menschen. Die beiden Stockwerke – der obere für die Fernzüge und das untere für den Nahverkehr – wurden von Flüchtlingen und Heimkehrern völlig verstopft. Es war kaum noch ein Durchkommen für die Bediensteten. Im Untergeschoss standen allein vier Flüchtlingszüge, die auf die Weiterfahrt warteten. Aber da diese Unterstation ein Kopfbahnhof war, hätten die Züge alle in einer Richtung wieder ausfahren und durch das Gewirr der Stellwerke und Gleisanlagen zu den einzelnen Zielen geleitet werden müssen.
Da nicht sicher war, ob nicht einige Stellwerksanlagen durch die ersten Bombenwürfe beschädigt worden waren, hatten alle Züge im Bahnhof zu bleiben. In den Kellern und Gängen herrschte das Chaos. Tausende Menschen, überwiegend Flüchtlinge, waren hier auf engstem Raum zusammengedrängt. Sie alle vernahmen das grelle Kreischen der niedersausenden Bomben und die harten Einschläge, die den ganzen Bahnhof in wilde Schwingungen zu versetzen schienen. Die Unterkellerung des Hauptbahnhofs wies keinerlei Entlüftungsanlage auf. Dies wurde vielen Hunderten in dem völlig überfüllten Keller zum Verhängnis. Die Menschen ergaben sich in ihr Schicksal, zumal über ihnen die Hölle los war, und die Einschläge immer dichter fielen.

Kinder rangen keuchend nach Atemluft, sie weinten und ihr Weinen wurde von röchelnden Lauten überdeckt, wenn sie mit rasselnden Lungen nach Luft schnappten. Das qualvolle Röcheln hallte wie Todesschreie durch den Luftschutzkeller. Ebenso erging es den Menschen, die den provisorischen Luftschutzraum auf dem Bismarckplatz aufgesucht hatten. Auch hier am Hauptbahnhof war kein Entlüftungssystem installiert worden. Auch hier kämpften die Menschen voller Entsetzen um jeden Atemzug, auch hier erstickten sie zu Hunderten. Da es in der Bismarckstraße keinen Notausstieg gab, war es für die Retter, die unmittelbar am Ende des Bombardements ans Werk gingen, zunächst unmöglich, an die Menschen heranzukommen, weil der Hauptausgang verschüttet worden war.
„Blätter im Wind des Feuersturms“
Beherzte Männer, darunter eine Pioniergruppe, die Major Hugo Eichhorn, Kommandeur der Ersatzabteilung eines Pionier-Regimentes, unmittelbar nach Ende des ersten Angriffs dorthin befohlen hatte, konnten schließlich den Eingang freischaufeln und die noch lebenden Menschen herausholen. Mit dem Gros der Männer aber war Major Eichhorn unmittelbar nach dem von ihm beobachteten Abflug der Bomber aufgebrochen. Mit seinem Adjutanten stellte er die einzelnen Rettungstrupps zusammen und ließ sie in die Stadt abrücken. Vor dem Bahnhof stand ein D-Zugwagen, der an einen der nach Westen abgehenden Züge angekoppelt und abgefahren werden sollte. Die Rangierlok war mit Beginn des Angriffs stehengeblieben. Ebenso auch dieser Wagen, in dem sich etwa 60 Kinder aus dem nahegelegenen Kinderlandverschickungsheim befanden, die mit ihrem Lehrer auf den Weitertransport nach Westen warteten.
Als die ersten Sprengbomben fielen, der ganze Wagen wie ein Boot auf hoher See schwankte, als die ersten Fenster zerplatzten und der grelle Lichtschein der aufzuckenden Brände durch die Nacht stach, begannen die Kinder zu weinen. Ihr Lehrer versuchte, sie zu beruhigen. Das Bombardement steigerte sich von einer Minute zur anderen zu einem wilden Crescendo der Vernichtung. Dann hagelte es Brandbomben vom Himmel, und auch Phosphorkanister wurden abgeworfen. Einer davon traf das Wagendach, und Sekunden darauf floss eine grünlich schillernde Masse durch eines der Fenster ins Wageninnere. Ein Luftwaffenoffizier, der den Bahnhof und das Gelände inspizierte, riss die erste Abteiltür auf und rief: „Der Wagen brennt schon. Alles hier raus!“ Die Kinder verließen die Abteile und stolperten zum Bahndamm hinüber. Als sie dort ankamen und den Bunker betreten wollten, wurden sie abgewiesen. „Kein einziger Platz mehr frei. Gehen sie weiter nach Westen.“ Es gelang ihnen, den nächsten Schutzraum weiter im Westen zu erreichen. Hier waren sie in Sicherheit. Mit dem Haupttrupp arbeitete sich Major Eichhorn mitten in das Zentrum des Untergangs vor.
Den kompletten Text könnt Ihr in unserem AUFGEWACHT-Sonderheft „Dresden 1945: Die Zerstörung von Elbflorenz“ lesen! HIER bestellen!
■ Dieser Zeitzeugenbericht findet sich im Dokumentenanhang von Franz Kurowskis Buch „Das Massaker von Dresden und der anglo-amerikanische Bombenterror 1944/1945“ (Druffel-Verlag, Berg am Starnberger See, 1995).
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