Quelle: Scotland-Yard-Fahndungsbilder

Epstein und der Fall „Maddie McCann“

Was „Aktenzeichen XY“ nicht berichtet

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Es ist einer der bekanntesten ungelösten Fälle: 2007 verschwand das britische Kind Madelaine „Maddie“ McCann in Portugal spurlos. Früh gerieten die Eltern in Verdacht; aktuell konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Deutschen Christian B., aber viel ist dabei nicht herausgekommen. Die Epstein-Akten haben widerlegt geglaubte Theorien neu aufgewärmt – Stichwort: „Pizzagate“.

Es geht um Madeleine „Maddie“ McCann, geboren am 12.05.2003 in Leicester, Vereinigtes Königreich. Die damals fast Vierjährige verschwand am Abend des 03.05.2007 aus einer Ferienwohnung in Praia da Luz, Portugal. Das Mädchen wurde mutmaßlich entführt und wird seitdem vermisst. Die Täterschaft ist immer noch ungeklärt.

Früh gab es Hinweise auf einen Pädophilenzirkel

Die Internetrecherche führt schnell zu Meldungen aus dieser Zeit. „Reuters“ berichtete etwa im August 2008: „Laut neu veröffentlichten Dokumenten teilte ein Informant der Londoner Polizei mit, dass Madeleine McCann von einem internationalen Pädophilenring entführt wurde. Die anonyme Quelle gab an, ein Beobachter habe während ihres Familienurlaubs in Portugal Fotos von ihr gemacht und diese an die Gruppe in Belgien weitergeleitet. Drei Tage später, am 3. Mai 2007, habe der Ring dann ihre Entführung im Algarve-Ferienort Praia da Luz angeordnet.

Die Eltern gerieten in Verdacht

Die Eltern, beide Ärzte, gerieten rasch in Verdacht, nicht unschuldig zu sein. Es geht um unterlassene Aufsichtspflicht. Die Eltern ließen Maddie und ihre noch jüngeren Geschwister allein in der Ferienwohnung, während sie mit Freunden etwa 80 Meter weiter in einem Lokal saßen. Ein britisches Sensationsblatt warf den Eltern vor, Teil einer Swinger-Gesellschaft zu sein – auch dass der Vater nicht der leibliche Vater ist, spielte eine Rolle.1.

In der Netflix-Dokumentation „Das Verschwinden von Madelaine McCann“2 (2019) wird gezeigt, dass ein Leichenspürhund in der Ferienwohnung und am Mietwagen der Eltern anschlug; auch an der Kleidung der Mutter reagierte der Spürhund. Die Vermutung war, dass die Eltern den Kindern ein Schlafmittel gaben, damit sie ruhig schliefen und die Eltern ungestört feiern konnten. Dies erhärtete sich durch die Beobachtung, dass die zweijährigen Zwillingsgeschwister in der Nacht des Verschwindens nicht aufwachten, obwohl um sie herum bereits die Polizei aktiv war. Die Mutter Kate McCann war laufend dabei zu beobachten, die Atmung der Kinder zu kontrollieren. Schlussfolgerung: Maddie McCann wurde mit einer Überdosis Schlafmittel versehentlich getötet, von der Mutter gefunden, und dann von den Eltern entsorgt3.

Der erste portugiesische Ermittler Goncalo Amaral, der später von dem Fall abgezogen wurde, ist heute noch überzeugt, dass die Eltern für den Tod oder das Verschwinden verantwortlich sind. Er schrieb ein Buch darüber. Die Klagen der Eltern gegen das Buch blieben erfolglos4. Verdächtig machten sich die Eltern auch durch ihre auffällige und einstudierte Medienarbeit5. Die bekannte (auch umstrittene) Fallanalytikerin Pat Brown vertritt die Überzeugung, dass Madeleine McCann infolge eines Unfalls in der Ferienwohnung starb und die Eltern den Tod anschließend vertuschten6.

Die Spur Christian B.

Etwa 2013 tauchte zum ersten Mal ein Deutscher als Verdächtiger in dem Fall auf – es war ein Hinweis nach einer Aktenzeichen-XY-Sendung: Christian B., geboren 1976 in Würzburg – ein Mann mit langer krimineller Karriere. Auch als Sexualstraftäter. Er hielt sich zur Tatzeit nachweislich in der Nähe des Tatorts an der Algarve auf. Nachdem er eine siebenjährige Haftstrafe wegen einer anderen Vergewaltigung verbüßt hatte und in einem weiteren Prozess wegen mehrerer Sexualstraftaten im Oktober 2024 freigesprochen wurde, ist er seit September 2025 wieder auf freiem Fuß. Während B. weiter unter polizeilicher Beobachtung in Deutschland lebt, fehlt der zwingende Beweis. Deswegen gab es noch keine Anklage. Der ehemalige portugiesische Ermittler Goncalo Amaral bezeichnete B. als „Sündenbock“ und machte sich über die stümperhafte Ermittlungsarbeit der deutschen Polizei lustig7.

Die Pädophilenring-Theorie

Sündenbock – gutes Stichwort. Wovon soll die Spur Christian B. möglicherweise ablenken? Kehren wir zur Klärung der Frage zurück zu den Hinweisen auf einen Pädophilenring aus dem Jahr 2008. Der Vater Gerry McCann erklärte in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ und gegenüber Ermittlern, dass er die Schiebetür der Terrasse der Ferienwohnung zwar zugezogen, aber nicht verriegelt hatte, als sie zum Abendessen gingen. Grund: Die Eltern hatten die Terrassentür als Zugang gewählt, um nicht jedes Mal den weiten Weg über die Haustür nehmen zu müssen, wenn sie abwechselnd nach den Kindern schauten. Sie wollten die Kinder nicht durch das Geräusch beim Aufschließen der Haustür wecken. Die Tür offengelassen und die Kinder mit Schlafmitteln ruhiggestellt, danach zum Essen gegangen – gleichzeitig der Hinweis auf einen Pädophilenring.

Nehmen wir für einen Moment an, die Eltern hätten bewusst ihr Kind Kriminellen angeboten. Dann würde das Schlafmittel für die nötige Ruhe bei der Entführung sorgen und die offene Terrassentüre das unauffällige Eindringen in die Wohnung ermöglichen. Einbruchsspuren gab es keine.

Verbindung zum Fall Epstein: Ghislaine Maxwell

In einem FBI-Dokument (ID: EFTA01249618) aus dem Jahr 2020 beschreibt ein anonymer Zeuge eine Begegnung im September 2009 – der Ort ist geschwärzt (eventuell Großbritannien). Er gab an, eine Frau, die Ghislaine Maxwell ähnelte, zusammen mit einem kleinen Mädchen auf der Straße gesehen zu haben, das ihn an die vermisste Maddie McCann erinnerte. Die Frau war darauf bedacht, mit dem Mädchen rasch aus der Öffentlichkeit zu verschwinden und durch seine Anwesenheit unangenehm überrascht. Das Kind hielt sich permanent das rechte Auge zu und drehte sich nach dem Zeugen öfter um – hoffte es auf Hilfe?

Dieser Hinweis ist wichtig: Die Bemerkung, dass das Kind sein rechtes Auge bedeckte, ist auf Madeleines auffälliges Kolobom zurückzuführen – eine seltene Augenerkrankung, die sich als dunkler Fleck auf der Iris zeigt. Öffentliche Aufrufe haben dieses Merkmal in den vergangenen Jahren immer wieder hervorgehoben.

Das passt zu anderen Zeugenaussagen, die 2009 durch die Presse gingen: Briten sahen in Barcelona am 07.05.2007 gegen 02:00 Uhr nachts eine Frau, die Victoria Beckham ähnelte. Das war wenige Tage nach Maddies Verschwinden. Die Frau wirkte nervös, sprach Englisch mit einem australischen oder neuseeländischen Akzent, aber auch fließend Spanisch. Ihre Kleidung war hochwertig. Ghislaine Maxwell sprach eigentlich mit einem britischen Akzent, der aber bereits amerikanische Einschläge hatte. Das könnte mit einem Ozzie-Dialekt verwechselt werden – und sie sprach Spanisch. Die Beschreibung trifft also einwandfrei auf Ghislaine Maxwell zu. Diese Frau hielt sich am Jachthafen Port Olímpic auf, was Ermittler vermuten ließ, dass Maddie mit einem Schiff außer Landes gebracht wurde8. Maxwell hatte ein eigenes Schiff und Epstein Zugriff auf Leslie Wexners „Limitless“, die sich gerne in spanischen Gewässern aufhielt.

Berichte (hier: Guardian) aus dem Jahr 2009 mit einem Phantombild, das Ghislaine Maxwell gleicht. Damals hieß es, die Verdächtige würde Victoria Beckham ähneln.

Ein Phantombild von Scotland Yard1, das Ghislaine Maxwell ähnelt. Die Bildinformation gibt Folgendes an: „Einer von zwei Männern, die sich am 3. Mai gegen 16:00 Uhr einem Anwesen in der Rua do Ramalhete, nahe dem Ocean Club, näherten, wird als Portugiese mit mittellangem, gewelltem Haar und im Alter von 25 bis 30 Jahren beschrieben. Er soll gut Englisch gesprochen haben.“ Dies könnte auch Ghislaine Maxwell gewesen sein.
1 https://www.paimages.co.uk/image-details/2.17908567 [Aufruf: 12.03.2026].

Aber nicht nur das. Zeugen identifizierten in der Nacht von Maddies Verschwinden eine Person, die ebenfalls Ghislaine Maxwell ähnelt – in der Gegend, wo sich Maddie und ihre Familie damals aufhielten. Ein Phantombild existiert (siehe links). Es hieß, das Bild zeige einen portugiesischen Mann, aber Maxwell sieht sehr mediterran aus (Halbjüdin) und könnte wegen ihrer Frisur und Statur aus einiger Entfernung auch für einen jungen Mann gehalten werden:

Es gibt also sowohl am Entführungsort in Portugal als auch wenige Tage später in Barcelona (Spanien) Zeugen und entsprechende Phantombilder, die Ghislaine Maxwell zweifellos darstellen könnten.

Die Podestas, Epstein, Maxwell und Pizzagate

Die Verbindung mit Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein ist also hergestellt. Es gibt aber noch andere Phantombilder aus dem Fall Maddie und die brachten die Podesta-Brüder ins Spiel. John und Tony Podesta sind einflussreiche Brüder in der US-Politik, die in Chicago in eine italienisch-griechischstämmige Familie geboren wurden. Während John Podesta als hochrangiger Regierungsbeamter Karriere machte – unter anderem als Stabschef von Bill Clinton und Berater von Barack Obama –, etablierte sich Tony Podesta als einer der mächtigsten Lobbyisten Washingtons.

Gemeinsam gründeten sie 1988 die Podesta Group, eine führende PR- und Lobbyfirma, die über Jahrzehnte das politische Geschehen in der US-Hauptstadt maßgeblich mitprägte. Die Podesta-Brüder gerieten 2016 ins Zentrum von „Pizzagate“, nachdem Hacker private E-Mails von John Podesta gestohlen und über Wikileaks veröffentlicht hatten. Es kann hier nicht der gesamte Fall dargestellt werden, aber Internetnutzer interpretierten alltägliche Begriffe wie „Pizza“ oder „Käse“ in diesen Mails als pädophile Codewörter und konstruierten daraus die Theorie eines Kinderhändlerrings. Eines der angeblich beteiligten Lokale war die Pizzeria „Comet Ping Pong“ in Washington, D.C. Die Personen wurden in der Nähe des Entführungsorts gesehen und sehen den Podesta-Brüdern verdächtig ähnlich.

Anfang 2017 berichtete das TV-Magazin „Reality Check“ des US-Senders WGCL-TV in Atlanta über „Pizzagate“. Moderator Ben Swann wies auf die Codes und die Symbolik hin, die Pädophile benutzen, und thematisierte John Podestas Beziehung zu Dennis Hastert. Hastert war Sprecher des US-Repräsentantenhauses und gab zu, Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Der Bericht Swanns wurde damals als Verschwörungstheorie abgetan – die Veröffentlichung der Epstein-Akten wirft jedoch ein anderes Licht auf Pizzagate.

Der YouTube-Kanal „Asmongold TV“ sieht sich das Video aus der Reihe „Reality Check“ mit Ben Swann von 2017 noch einmal an. Der Moderator Ben Swann wurde damals wegen des Berichts gefeuert.

Waren die Podesta-Brüder damals in Portugal? Jedenfalls ist im Falle Maxwells eines klar geworden: Die Opferlogistik ist Chefsache. Das überlässt man keinen Mitwissern oder Amateuren. Das macht selbst eine Millionärin wie Ghislaine Maxwell noch selbst. Noch heute tun Mainstream-Medien die Anwesenheiten der Podesta-Brüder oder Maxwells in Portugal ab. Jedoch wäre es für diese wohlhabenden Leute kein Problem, mit privaten Fahrzeugen zu Wasser, zu Land und in der Luft zu reisen und keine Spuren zu hinterlassen.

Welche Funktion erfüllt Pädophilie oder das Opfern von Kindern in elitären Zirkeln?

Der Tempel auf Epsteins Insel soll Moloch gewidmet sein; im Dokument EFTA00147661 berichtet ein Informant, dass er im Jahr 2000 Zeuge wurde, wie Epstein auf einer Jacht rituelle Menschenopferungen durchführte und Babys schlachtete. Epstein soll Menschenfleisch in Unmengen gegessen haben – der Begriff „Jerky“ taucht öfter in den Akten auf. Epsteins Jerky bereitete sein persönlicher Koch Francis Derby zu, dem das New Yorker Restaurant mit dem passenden Namen „The Cannibal“ gehörte, wo er ebenfalls Trockenfleischspezialitäten servierte10.

In diversen Religionen oder Kulten erfüllen Menschenopfer unterschiedliche Funktionen: Die Hauptfunktion ist sicherlich die vollständige und widerstandslose Unterordnung der Menschen unter den Kult und den religiösen Führer. Er verlangt mit dem geopferten Kind den Eltern das Wertvollste ab. Es geht um Unterordnung, Demütigung, Entmoralisierung, Korrumpierung. Wer sein Kind hergibt, der ist zu allem bereit. Und totalitäre Systeme wollen genau das: bedingungslose Unterordnung.

Wir können uns in die Menschen der Antike oder Frühgeschichte natürlich nur ansatzweise hineinversetzen, aber die Machtmechanismen wirken auch heute. Die Priesterkulte von damals sind die Eliten von heute. Wer in das Netzwerk eintritt, der muss sich diesem mit Haut und Haar verschreiben. Der Initiant muss etwas von sich preisgeben, seine peinlichsten Geheimnisse. Er muss erpressbar sein. Und das Ermorden oder Missbrauchen von Kindern ist in unserer Gesellschaft unverzeihlich. Natürlich nicht die eigenen, aber die Kinder von anderen. Besonders von solchen, die ihre Kinder freiwillig, gegen Geld oder andere Vorteile, hergeben. Man kann mit Betrug, Verrat oder sogar Totschlag gesellschaftsfähig bleiben, aber Kinder … nein. Und das ist auch richtig so.

Auch wenn der Initiant kein Pädophiler ist: Das Verbrechen muss vollzogen werden. Nur wer zu diesem abstoßenden und unverzeihlichen Verbrechen bereit ist und sich damit auch erpressbar macht, kann in die Elite aufgenommen werden. Zudem ist das Opfern und sogar Verzehren von Menschen die ultimative Allmachtsdemonstration. Sie erhebt die Speisenden zu Herren über Leben und Tod – es verstärkt das Gefühl eine Elite zu sein, ein Zirkel von Auserwählten. Dieses Motiv spannt den Bogen zu jahrhundertealten antisemitischen Vorwürfen, die den jüdischen Ritualmord an Goyim-Kindern betreffen11. Epstein war Jude, Maxwell hatte einen jüdischen Vater, der auch Mossad-Agent war12. Er wurde in Israel bestattet, im Beisein israelischer Geheimdienstchefs. Da ihre Mutter nicht jüdisch war, wird Maxwell nach traditionellen, orthodoxen oder halachischen Maßstäben nicht als Jüdin betrachtet. Sie erhält seit ihrer Inhaftierung jedoch Hilfe von einer jüdischen Organisation13. Epstein bestellte sich eine Kopie von Peter Paul Rubens’ „Kindermord-Gemälde“14. Man füge die Mosaiksteine zusammen.

Eltern, die ihre Kinder verkaufen

Dass manche Eltern zu dieser schrecklichen Tat fähig sind, thematisierte unter anderem ein Video des amerikanischen Künstlers Trevor Moore, bekannt unter anderem durch den Sender „Comedy Central“. In seinem Musikvideo „Help Me“ (2013) thematisiert er das grausame Showbusiness, wie ein Kinderstar von seinen Eltern verkauft und dann von seinem Manager und „Kunden“ ausgebeutet und missbraucht wird. In der Schlussszene beten der Manager und die Eltern „Baphomet“ an, den teuflischen Dämon, den bereits die Tempelritter verehrt haben sollen15:

Der YouTube-Kanal „TruRed Geopolitics“ reagiert auf Trevor Moores Musikvideo„Help Me“. Man beachte „Baphomet“.

Die Geschichte erinnert verdächtig an das Epstein-Schema. Trevor Moore behandelte auch komödiantisch die Funktionsweise von Geheimgesellschaften – das Sammeln von kompromittierendem Material bis zum vorgeschriebenen Abschiedsbrief, bevor man in den innersten Zirkel vorstoßen darf; die „Illuminati“ verlangen, dass sich der Initiant beim Sex mit einem Minderjährigen filmen lassen müsse. Für den Fall, dass der Eingeweihte aussteigen möchte. Das Video unten ist aus dem Jahr 2015.

Trevor Moore in dem Video „High in Church–Illuminati“ auf dem YouTube-Kanal „The Whitest Kids U’Know“.

Vor dem Hintergrund der Epstein-Enthüllung wirken Trevor Moores Videos fast prophetisch, auch wenn die obigen Darstellungen aus den Jahren 2013 und 2015 vielleicht nicht auf Geheimwissen, sondern auf bereits jahrelang zirkulierenden Berichten über Epsteins Missbrauchssystem und dessen Verbindungen zur Elite basierten. Investigativjournalistinnen wie Vicky Ward und Conchita Sarnoff hatten das Schema der Erpressung und des Menschenhandels schon 2003 und 2010 öffentlich thematisiert. Moore kombinierte diese recherchierbaren Fakten mit gängigen Verschwörungsthemen zu einer Satire, die die erst später vollumfänglich bestätigte Realität vorwegnahm. Zumindest können wir davon ausgehen, dass diese schrecklichen Vorgänge bereits seit Langem in bestimmten Zirkeln bekannt waren.

Trevor Moore starb unter unklaren Umständen

Oder wusste er doch mehr und musste weg? Trevor Moore verstarb am 07.08.2021 im Alter von 41 Jahren infolge eines tragischen Sturzes von einem Balkon seines Hauses in Los Angeles. Der zuständige Gerichtsmediziner stufte das Ereignis offiziell als Unfall ein, wobei ein schweres stumpfes Schädeltrauma als Todesursache festgestellt wurde. Toxikologische Berichte ergaben zudem, dass Moore zum Zeitpunkt des Sturzes erheblich alkoholisiert war, was die Behörden als mitverantwortlichen Faktor für das Unglück ansahen

System Epstein nicht einzigartig

Der Fall Jeffrey Epstein reiht sich in eine Historie aufgedeckter Missbrauchsnetzwerke ein, die bis in höchste gesellschaftliche Kreise reichten. Bereits in den 1980er Jahren erschütterte der „Franklin-Skandal“ die US-Politik, bei dem Vorwürfe über einen Kinderpornografie-Ring in Nebraska laut wurden. In Europa sorgte Mitte der 1990er Jahre die „Affäre Dutroux“ für Entsetzen, da Ermittlungen Verbindungen zu einflussreichen belgischen Eliten nahelegten. Auch das britische Establishment geriet durch den Fall Jimmy Savile unter Druck, dessen jahrzehntelanger Missbrauch durch institutionelle Deckung begünstigt wurde.

Diese Fälle verdeutlichen, dass das Muster aus Machtmissbrauch und Erpressung kein isoliertes Phänomen der jüngsten Zeit darstellt. Nicht zu vergessen ist „Pizzagate“. Und da wäre auch „Bohemian Grove“: Der elitäre Klub und sein Versammlungsort in Kalifornien werden oft als Schauplatz okkulter Rituale der Weltelite verdächtigt, wobei die „Cremation of Care“-Zeremonie vor einer Eulenstatue im Zentrum der Kritik steht. Kritiker und Verschwörungstheoretiker vermuten hinter der strengen Geheimhaltung des Klubs ein Netzwerk zur informellen politischen Steuerung und gegenseitigen Deckung einflussreicher Persönlichkeiten.

Fazit: Ist Maddie im Epstein-Sumpf versunken?

Die Verbindung von Madeleine McCann zum Epstein-Netzwerk basieren auf zwei Zeugenaussagen und optischen Ähnlichkeiten zwischen Ghislaine Maxwell und zwei Phantombildern. Ermittlungsbehörden haben diese Hinweise angeblich geprüft, jedoch keine belastbaren Beweise gefunden, weshalb Madeleine weiterhin nicht offiziell als Opfer dieses Kreises geführt wird. Der Fall passt jedoch ins Schema. Dass manche Eltern ihre Kinder an Pädophile vergeben, ist auch bekannt: Deutsche Ermittler zerschlugen 2017 mit „Elysium“ eine der weltweit größten Darknet-Plattformen für Kinderpornografie, die über 111.000 registrierte Nutzer verzeichnete. Im Zuge der Ermittlungen und der anschließenden Gerichtsverfahren wurde bekannt, dass unter den Tätern auch Erziehungsberechtigte waren. Die Frage stellt sich schon, ob die Spur zu Epstein/Maxwell wirklich ausermittelt ist. Die deutschen Behörden sollten einmal um ein Gespräch mit Frau Maxwell bitten. Bei der Gelegenheit könnten sie nachsehen, ob wirklich die Epstein-Komplizin im Gefängnis sitzt und nicht ein Doppelgänger16.

Ghislaine Maxwell im Gefängnis? Oder ein Double (und auch noch ein schlechtes)?

 Gastbeitrag von Sascha von Aichfriede

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1 https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/maddies-eltern-und-das-swinger-club-raetsel [Aufruf: 12.03.2026].

2 https://www.netflix.com/de/title/80194956 [Aufruf: 12.03.2026].

3 https://www.irishmirror.ie/news/world-news/madeleine-mccann-police-thought-parents-14154702 [Aufruf: 12.03.2026].

4 https://news.sky.com/story/madeleine-mccanns-parents-lose-case-against-portuguese-ex-detective-goncalo-amaral-12701770 [Aufruf: 12.03.2026].

5 https://politik.watson.de/politik/deutschland/144428079-markus-lanz-journalistin-nach-gespraech-mit-mccanns-war-der-fehler-ihres-lebens [Aufruf: 12.03.2026].

6 https://www.dailymail.co.uk/news/article-4441000/Crime-expert-suing-channel-Madeline-McCann-programme.html [Aufruf: 12.03.2026].

7 https://www.dailymail.co.uk/news/article-14778785/Former-Portuguese-detective-says-new-search-Madeleine-McCann-German-police-got-Christian-Brueckner-hunt-clues-continues.html [Aufruf: 12.03.2026].

8 https://www.theguardian.com/uk/2009/aug/06/victoria-beckham-lookalike-madeleine-mccann [Aufruf: 12.03.2026].

9 https://www.paimages.co.uk/image-details/2.17908567 [Aufruf: 12.03.2026].

10 https://uk.news.yahoo.com/fact-check-breaking-down-mentions-140000640.html [Aufruf: 12.03.2026].

11 https://www.deutschlandfunkkultur.de/antisemitische-fake-news-die-fuerchterlichen-folgen-der-100.html [Aufruf: 12.03.2026].

12 https://www.ndtv.com/world-news/who-is-ghislaine-maxwells-father-robert-maxwell-alleged-spy-for-israel-uk-and-russia-8938577 [Aufruf: 12.03.2026].

13 https://www.timesofisrael.com/ghislaine-maxwell-said-receiving-prison-benefits-by-touting-jewish-heritage/ [Aufruf: 12.03.2026].

14 https://news.artnet.com/art-world/epstein-files-replica-massacre-of-the-innocents-2744671 [Aufruf: 12.03.2026].

15 https://deutsche-stimme.de/hintergrund-freimaurer-menschenfreunde-oder-teufelsanbeter/ [Aufruf: 12.03.2026].

16 https://www.youtube.com/watch?v=rZUnW9LifkE [Aufruf: 12.03.2026].

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