Fotografie eines „Dreiecks-UFOs“, aufgenommen 1990 während der belgischen UFO-Welle. Bild: Wikimedia Commons.

UFOs: Neue, spektakuläre Pressekonferenz in Washington

Bemerkenswerte Aussagen zum Varghina-Fall

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Bislang halten sich im deutschsprachigen Raum die meisten politischen Aufklärer mit der UFO-Problematik zurück – anders als etwa in den USA. Dort gibt es seit den 1950ern eine üppig sprießende Landschaft an Forschern, Vereinen und Organisationen außerstaatlicher sowie staatlicher Art. In Europa ist Interesse an dem Thema eher rufschädigend, weil es vor allem mit der Außerirdischen-Hypothese assoziiert wird, die intern nur eine unter mehreren Thesen ist. Bezeichnenderweise witzelte Elon Musk bei seinem Abstecher nach Davos am 22. Januar, dass seine vielen Satelliten noch keinem Raumschiff ausweichen mussten, obwohl er persönlich einen „Alien“ kenne – nämlich sich selbst. In den USA etablierte sich in den letzten Jahren der Überbegriff „UAP“, der heute übersetzt als „Unidentifizierte anomalische Phänomene“ dechiffriert wird, um sämtliche Phänomene vom Weltraum bis in die Meere mit zu erfassen.

Warum ist die Ufologie für politisch Denkende relevant? „Weil die bloße Existenz einer überlegenen Lebensform auf dem Planeten die ganze Sache in Frage stellt, wie Politik gemacht wird, wer die Entscheidungen trifft, wer die Hosen anhat“, sagt Robert Fleischer in einem Interview bei „Petra Führich Talks“ und fügt an, dass bis 95 Prozent aller Sichtungen auf triviale Dinge zurückgeführt werden können. Den wohl besten deutschsprachigen Einstieg in das Thema bietet seine Seite https://www.exomagazin.tv/. Robert Fleischer hat sich seit 18 Jahren der Aufklärung der UFO-Phänomene verschrieben. Einmal im Monat erstellen er, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers auf dem gleichnamigen Youtube-Kanal auch die Sendung „Das 3. Jahrtausend.“ Genau wie in anderen „umstrittenen“ Bereichen der Realitätsforschung sollte man sich als freier Geist nicht von der Denkbetreuung durch die Kartellkräfte beeinflussen lassen, sondern vor allem auf die persönlichen Berichte achten. Als Mensch kann man immer noch am besten einschätzen, wie wertvoll und glaubwürdig eine Quelle ist, die gleichzeitig erstens auch nur ein Mensch ist und zweitens Besonderheiten mitbringt wie zum Beispiel den Whistleblower-Effekt oder als Privatperson den Mut, sich trotz der zu erwartenden Nachteile der Öffentlichkeit zu stellen. Auch Wissenschaftler haben einiges zu verlieren, wenn sie sich offen dazu äußern.

Deutsche Behörden desinteressiert

Zuletzt ist auf dem ExoMagazinTV-Kanal ein Zollbeamter aus Dresden interviewt worden – über seine Erlebnisse mit einem Dreiecks-UAP an einem Maitag im Jahr 2013. Da sich die deutschen Behörden nicht dafür interessierten, ist mittlerweile das FBI am Fall dran. Am 22. Januar veröffentlichte Fleischer mit Pohlmann einen Nachruf auf Erich von Däniken sowie eine Zusammenfassung einer dreistündigen Pressekonferenz vom 20. Januar in Washington, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des „Varginha-Falls“ abgehalten wurde. Er wird von vielen Ufologen „der bestdokumentierte UFO-Vorfall der Geschichte mit Bergung nicht-menschlicher Wesen“ genannt und ereignete sich vom 13. bis 20. Januar 1996 in Brasilien. Unter „LIVE: James Fox UFO press conference on Varginha, Brazil case” lässt sich die ganze Konferenz anschauen.

James Fox auf der Pressekonferenz im Januar 2026. Foto: Screenshot Youtube.

Ein Ort, den man als Laie noch am ehesten mit solchen Dingen in Verbindung bringt, ist Roswell in New Mexico, wo 1947 angeblich ein UFO abgestürzt war und Insassen geborgen wurden – heute ein Magnet für den Alien-Tourismus. Aus Sicht der UFO-Forschung lässt bei Roswell vor allem die Augenzeugenlage zu wünschen übrig. Anders beim Fall von Virginha. In Washington sprachen etliche brasilianische Augenzeugen erstmals öffentlich über die Vorkommnisse. Organisiert wurde die Konferenz von James Fox, der sich mit bislang fünf Dokumentarfilmen (v.a. The Phenomenon, Moment of Contact) zum Thema hervorgetan hat und vorher jahrelang die noch lebenden Zeugen vor Ort befragt hatte. Als Uneingeweihter ist man hin- und hergerissen zwischen haarsträubenden Klischee-Erfüllungen – wenn man sich dazu auch noch die Wikipedia-Seite durchliest – und sehr überzeugenden Einzelschilderungen.

Brasilien wartete bereits 1986 mit der rekordverdächtigen „Nacht der UFOs“ auf, als am 19. Mai über vier Großstädten zahlreiche unidentifizierte Flugobjekte auftauchten, die sich von den Abfangjägern wenig beeindrucken ließen. In der folgenden Pressekonferenz gaben die Militärs zu, dass man keine Ahnung habe, um was es sich handele, man aber von „einer Intelligenz“ ausgehe.

Sobald irgendwo UFO-Vorfälle mit materiellen Hinterlassenschaften verbunden sind, sind die US-Geheimdienste und das US-Militär nicht weit. So auch um Fall von Varginha, als noch am 20. Januar 1996 die vermeintlichen nicht-menschlichen Wesen aus dem Regionalkrankenhaus vom Militär entführt und umgehend in die USA ausgeflogen wurden. Der Verdacht liegt nahe: Es geht um „reverse engineering“ – das Nachbauen fremder Technologien, bevor es die Konkurrenz tut. Auf Donald Trumps Anordnung aus der ersten Amtszeit gehen regelmäßige UAP-Anhörungen vor dem US-Kongress zurück, die seit 2022 viele Details zu Tage bringen, weil sich hochrangige Beteiligte äußern. So sagte etwa der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter David Grusch im Juli 2023 unter Eid aus, es habe jahrzehntelang ein streng geheimes Programm gegeben, um geborgene UFO-Teile zu untersuchen und die Regierung sei im Besitz von nicht-menschlichen Artefakten.

Vergebliche Hoffnungen auf Trump?

Seit 2025 gibt es die „Task Force“, die sich neben der UAP-Thematik auch mit den Morden an den Kennedys und Martin Luther King sowie den Epstein-Dateien befasst. Seit Ende November 2025 befeuert vor allem der Dokumentarfilm „The Age of Disclosure“ (Das Zeitalter der Enthüllung) die öffentliche Diskussion. Die Ufologen bauen nun auf das Wahlversprechen Donald Trumps, „alle geheimen Akten zu UAPs offenzulegen – soweit möglich“. Immerhin schuf er bereits das „Office for UAP Transparency“ im Weißen Haus und sein Außenminister, Marco Rubio, plädierte im „Disclosure“-Film, damals noch als Senator, für eine radikale Transparenz. In einem Interview mit Fox News im Herbst 2025 sagte Trump: „Die Leute haben ein Recht zu wissen, was über ihren Köpfen passiert. Ich habe Dinge gesehen, die wirklich außergewöhnlich sind.“ Auf die Frage, ob es außerirdische Technologie sei, antwortete er: „Sagen wir so – kein Mensch, den ich kenne, hat das gebaut.“

Ähnliches dachte sich 1943 wahrscheinlich auch schon Donald Trumps Onkel, John G. Trump, damals Elektrotechnik-Professor am MIT und für das „Office of Scientific Research and Development“ tätig, als er damit betraut wurde, Nikola Teslas vom FBI beschlagnahmten Nachlass (ca. 80 Koffer) technisch einzuschätzen. Das offizielle Ergebnis: „harmlos“.

Technischer Tipp: Um bei Interesse auf Youtube nicht von einer Alien-Invasion an entsprechenden Videos heimgesucht zu werden, empfiehlt es sich, den Empfehlungs-Algorithmus zu deaktivieren!

 Jochen Stappenbeck

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