Dresdner Montagsprotest im Zeichen der Erinnerung an die Dresdner Bombenopfer am 9. Februar 2026. Foto: Telegram-Kanal Der Paparazzi.

„Wir kommen mit der Flamme der Erinnerung zurück“

Dresdner Montagsprotest erinnerte an die Bombenopfer

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Die zweite Dresdner Montagsdemonstration im Februar stand auch gestern wieder im Zeichen der Verbundenheit mit den Dresdner Bombenopfern. Etwa 200 Teilnehmer zogen durch die Innenstadt und setzten damit ein Zeichen für historische Erinnerung, das Gedenken an die Opfer und einen starken Friedenswillen. Die Atmosphäre bei dieser Dresdner Montagsdemo ist stets eine besondere, da die Teilnehmer sowohl aus dem rechten wie dem linken Spektrum stammen.

Der patriotische Aktivist und FREIE SACHSEN-Kreisrat Max Schreiber äußerte bei der Auftaktkundgebung vor dem Kulturpalast.

„Wir wollen ein Anlaufpunkt sein für die vielen Menschen, die gedenken wollen – gedenken an ihre verstorbenen und getöteten Vorfahren. Die Zahlen, die aktuell über die bei den Bombenangriffen getöteten Menschen verbreitet werden, können nicht stimmen. Wir wissen, Dresden war voll, war eine Lazarettstadt, und die Bomben sind hier nur so niedergeprasselt. Deshalb kommen wir mit der Flamme der Erinnerung zurück, und zwar schon am 12. Februar. Wir starten mit einem Autokorso in Heidenau ab der Mügelner Straße um 17 Uhr. Schön wäre es, wenn ein schwarzes Bändchen am Auto angebracht wird, damit alle sehen, worum es hier geht.“

„Kein Opfer vergessen“

Nach einem Zug durch die Innenstadt fand eine Zwischenkundgebung auf dem Altmarkt statt. Lutz Giesen, seit 2022 Anmelder des traditionellen Gedenkmarschs, äußerte in seiner Rede vor der Frauenkirche:

„In Dresden fehlt weiterhin ein Gedenkort für die Bombenopfer in der Stadt. Das ist eine Forderung, die beinahe so alt ist wie der traditionelle Gedenkmarsch, nämlich, errichtet endlich ein Denkmal in der Stadt für die ungezählten Bombentoten von Dresden. (…) Die Stadt hat sich ja dazu entschlossen, einen Deckel auf die Opferzahlen zu legen. Die vielen Tausend, die über den offiziellen 25.000 liegen, werden vergessen. Wir aber wollen nicht ein einziges Opfer vergessen.“

Die gestrige Dresdner Montagsdemonstration war ein kraftvoller und würdiger Auftakt für weitere Aktionen, die in dieser Woche noch folgen werden, insbesondere mit Blich auf den großen Gedenkmarsch am Sonnabend.

 Kurt Koriath

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