Verschneiter Winterwald. Foto: GROK.

Eisiger Winter: Klimaexperte in Erklärungsnot

Neues von der Klimareligion

2026, das Jahr der Abrechnung! Welche Chancen und Gefahren lauern? Und: Kommt endlich die Zeit der Abrechnung mit einer gegen den Bürger gerichteten Politik? Unser brandaktuelles Heft bietet die große Bestandsaufnahme über ein Jahr, das die Welt verändern wird. Wir blicken auf mögliche Szenarien im Ukraine-Krieg, die rasante Entwicklung der KI und das Superwahljahr 2026 mit den Schicksalswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. HIER bestellen!

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Vor über 25 Jahren jubelte der Spiegel: „Winter ade – nie wieder Schnee!“ Klimaexperte Mojib Latif prophezeite 2000 klipp und klar: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“

Mockup AUFGEWACHT 1-26 "2026 - Jahr der Abrechnung"

Nun ist es aber ganz anders gekommen – übrigens nicht zum ersten Mal. Überall Schnee, Frost bis -20 °C, Räumfahrzeuge im Dauereinsatz – und die Klimapaniker sind plötzlich ganz leise. Zumindest aus den Nachrichten sind die entsprechenden Meldungen so gut wie verschwunden. Das leichte Tauwetter hat daran bislang nichts geändert.

Es wäre aber ein Wunder, wenn sich die „Experten“ auf Dauer zurückhielten. Wenn man gezielt nach den Verlautbarungen dieser Prediger der Klimareligion sucht, wird man fündig. Besagter Mojib Latif (jetzt Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel) behauptet weiter stramm: „Insgesamt ist es weltweit immer noch viel zu warm.“ (Quelle: n-tv)

Aus seiner Sicht sei der Dezember sei „extrem warm“ gewesen. Latif weiß jetzt schon, dass das Jahr 2025 als das zweit- oder drittwärmste Jahr in die Statistik eingehen werde. Zugleich verweist der Klima-Weise auf Australien, wo gerade extreme Hitze, schwere Buschbrände und Unwetter herrschen würden.

Ein Blick in die entsprechenden Meldungen zeigt: Es ist heiß und es wird vor Buschbränden gewarnt – mehr nicht. Solche Meldungen gibt es seit Jahrzehnten.

Wetter-Apps erlauben uns heute, einen Blick rund um die Welt zu werfen: Im Libanon regnet und schneit es (siehe Screenshot) abwechselnd, in Sibirien herrschen Temperaturen von bis zu -35 °C (Irkutsk), selbst die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar friert bei -20°C.

Mojib Latif ist im Vergleich zum Jahr 2000 etwas vorsichtiger geworden: „Globale Erwärmung bedeutet nicht, dass es keine Frosttemperaturen mehr gibt.“ Aber: „Solche Phasen werden seltener.“ In der langfristigen Entwicklung zeige sich, wie sehr sich die Zahl der Frosttage schon über die Jahrzehnte verringert habe.

Das mag sein. Das Hauptproblem sind ja nicht die Klimaveränderungen selbst, sondern die kostspieligen und weitgehend wirkungslosen Maßnahmen dagegen. Die dafür verantwortlichen Politiker sind es, die ausgetauscht werden müssten. Die Chancen dazu stehen in diesem Jahr nicht schlecht.

Stefan Paasche

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