Dresden Schwebebahn
Die Dresdner Schwebebahn: Ein technisches Meisterwerk! Foto: Von Norbert Aepli, Switzerland, CC BY 2.5.

Helle Sachsen: Technik-Wunder Dresdner Bergbahnen

FREIE SACHSEN für Bildung UND Denkmalschutz.

In der Pilotnummer von AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME geht es unter anderem um zeitlose Ästhetik, einen grausamen Fememord in Hamburg, die Multikulti-Hölle Ostfriesland, einen Nachruf auf David Lynch, das Enfant terrible des US-Kinos – und um die ultimative Analyse zur Bundestagswahl. Hier das brandneue Heft mit dem ironischen Titel „Endlich: Jetzt kommt die 360-Grad-Wende“ bestellen!

Die Schwebebahn in Dresden nimmt am morgigen Samstag, dem 22. März, wieder ihren Betrieb auf. Nach der Frühjahrsrevision startet sie um 10 Uhr in die neue Saison, wie die Dresdner Verkehrsbetriebe mitteilten. Bis zum 28. März verkehrt sie täglich bis 18 Uhr, danach gilt der Sommerfahrplan mit längeren Betriebszeiten. Während die Schwebebahn wieder in Betrieb geht, beginnt für die benachbarte Standseilbahn die Frühjahrsrevision.

Die Dresdner Bergbahnen gehören zu den zahlreichen technischen Denkmälern, die dem weiß-grünen Freistaat sein ganz eigenes und unverwechselbares Gepräge geben. Nicht umsonst liegt hier die deutsche Pionierregion der Industrialisierung, deren erste Keime schon in den im Mittelalter und der frühen Neuzeit gegründeten Bergstädten im Erzgebirge mit ihrem durchorganisierten Silberabbau zu erahnen waren. Einen ersten Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Zeitalter der Manufakturen mit der Entdeckung eines Verfahrens zur Herstellung von Hartporzellan durch den Alchemisten Johann Friedrich Böttger im Jahr 1710 in Meißen und sie kulminierte in der Transformation von Chemnitz, dem „sächsischen Manchester“, zur ersten echten deutschen Industriestadt in den Jahren nach 1800.

Konrad Zuse und Ferdinand Adolph Lange

Der Vogtländer Johann Andreas Schubert, Direktor der Technischen Bildungsanstalt Dresden, konzipierte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die „Saxonia“, die erste funktionstüchtige und in Deutschland gebaute Dampflokomotive. Außerdem entwarf und berechnete er die Götzschtalbrücke, die bis heute größte Ziegelstein-Brücke der Welt. 1845 gründete Ferdinand Adolph Lange in Glashütte im sächsischen Müglitztal eine Uhrenfabrik, die bis heute Weltruf genießt. 1901 wurde im Dresdner Stadtteil Loschwitz die älteste und bis heute in ihrer Bauart einzige Bergschwebebahn der Welt in Betrieb genommen. Konrad Zuse, der Erfinder des Computers, baute schon während seiner Schulzeit in Hoyerswerda Automaten. Um die Jahrtausendwende herum entwickelte der Physiker Karl Leo an der Technischen Universität Dresden organische Leuchtdioden mit den weltweit niedrigsten Betriebsspannungen. Das Bewusstsein, im technischen Bereich und den Ingenieurswissenschaften immer eine Spitzenposition eingenommen zu haben, prägt wegen all dieser Erfindungen und Durchbrüche völlig zurecht die landestypische Sonderform des Patriotismus.

Merz Scholz

Die FREIEN SACHSEN setzen sich nicht nur für Pflege und Erhaltung der vielen technischen Denkmäler im Freistaat ein, sondern auch für die Finanzierung und Entwicklung des heimischen Bildungssystems. Das größte Kapital Sachsens lag nämlich schon immer in den grauen Zellen seiner Landeskinder. Dieses Kapital muss gepflegt und gefördert werden, wenn Sachsen eine Zukunft in Wohlstand haben soll!

 Arne Schimmer

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