In der Ausgabe des AUFGEWACHT-Magazins mit dem Titel „Endkampf im Nahen Osten: Droht der Dritte Weltkrieg?“ legen wir den Finger in die Wunde und machen deutlich, aus welcher Richtung die Gefahr droht. Die umfassende geopolitische Analyse zu einer Region, von der der nächste Weltenbrand auszugehen droht. Das Heft können Sie HIER bestellen.
Israel und die USA haben am Morgen des 28. Februar einen seitens Tel Avivs als „Präventivschlag” bezeichneten Großangriff aus der Luft gegen den Iran gestartet. Israel hat seine Operation gegen den Iran „Lion’s Roar“ („Brüllen des Löwen“) genannt. Der Name wurde demnach von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu festgelegt, nachdem die IDF zuvor einen internen Namen für die Angriffe verwendet hatte. Der Name der letzten IDF-Operation, die sich gegen den Iran richtete, im Juni 2025, lautete „Rising Lion“.
US-Präsident Donald Trump hat die Beteiligung der USA an den Attacken mittlerweile bestätigt. Die US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen großen Kampfeinsatz im Iran begonnen. Ziel sei es, „unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime“ auszuschalten, sagte Trump in der Nacht auf Samstag (Ortszeit). Den iranischen Streitkräften stellte Trump „Immunität“ oder den „sicheren Tod“ in Aussicht. „Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem wir unmittelbar bevorstehende Bedrohungen durch das iranische Regime – eine brutale Gruppe sehr harter, schrecklicher Menschen – beseitigen“, sagte Trump weiter. Er macht keine Angaben dazu, dass die Angriffe im Iran gemeinsam mit Israel durchgeführt werden.

Über der iranischen Hauptstadt Teheran waren nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP am Samstagmorgen mehrere dicke Rauchsäulen zu sehen gewesen. AFP-Journalisten berichteten zudem über ein Dröhnen über der Stadt, dessen Ursache zunächst nicht klar war. In den sozialen Medien kursierten die ersten Videos, die Explosionen in Teheran zeigen sollen.
Laut israelischen Medien hat mittlerweile der iranische Gegenangriff begonnen.
Behauptungen über iranisches Waffenprogramm
Die Angriffe folgen auf eine massive Verstärkung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten, wo Washington Kriegsschiffe und Flugzeuge stationiert und gleichzeitig nicht unbedingt benötigtes Botschaftspersonal aus der Region evakuiert hat. Die Eskalation erfolgte auch, nachdem die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am 26. Februar in Genf ohne Durchbruch beendet worden waren. Die USA hatten bereits im Juni 2025 Luftangriffe auf iranische Nuklearstandorte durchgeführt.
Die Angriffe eröffnen eine neue und gefährliche Phase für den obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei. „Sollte der Iran sich gegen ein Abkommen entscheiden, könnte es für die Vereinigten Staaten notwendig werden, Diego Garcia und den Flugplatz in Fairford zu nutzen, um einen möglichen Angriff eines höchst instabilen und gefährlichen Regimes zu verhindern“, sagte Trump schon am 18. Februar 2026.
In den letzten Tagen haben US-Beamte unbewiesene Behauptungen aufgestellt, dass der Iran eine Rakete entwickelt, die das US-Territorium erreichen kann, und über genügend Material verfügt, um innerhalb weniger Tage eine Atombombe zu bauen. In seiner Rede zur Lage der Nation am 25. Februar sagte Trump, er bevorzuge eine diplomatische Lösung, werde aber „niemals zulassen, dass der größte staatliche Förderer des Terrorismus über Atomwaffen verfügt“. Zuvor hatte Trump die gegen das Regime protestierenden Iraner dazu ermutigt, ihre Aktionen zu verstärken, sie dazu aufgefordert, Regierungsgebäude zu besetzen, und ihnen die Unterstützung der USA zugesagt, die dann aber auf dem Höhepunkt der Demonstrationen Anfang 2026 aber ausblieb.
„Wir sehen den Beginn eines großen und langen Krieges“, sagte der Sicherheitsexperte Nico Lange gegenüber dem Sender „Welt“.
■ Kurt Koriath
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