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Aus dem nördlichsten deutschen Bundesland kommen die derzeit schrägsten und verpeiltesten Politiker der CDU.
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Aus dem nördlichsten deutschen Bundesland kommen die derzeit schrägsten und verpeiltesten Politiker der CDU. Da ist der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther, der in der Talkshow Markus Lanz mal eben so en passant die Abschaffung des Grundrechts auf Presse- und Meinungsfreiheit fordert. Da ist der Bundesaußenminister Johann Wadephul, der der Auffassung ist, dass Syrien schlimmer zerstört wäre als Deutschland 1945 (was historisch nicht zutreffend ist) und deshalb alle Syrer nun doch ein zeitlich unbeschränktes Bleiberecht in Deutschland haben. Und da ist Bundesbildungsministerin Karin Prien, die es entgegen ihren Ankündigungen einfach nicht schafft, das Schattenreich der staatsfinanzierten linken NGOs zu beenden.
Aber das war nicht immer so. Noch in den 80er Jahren war die CDU in Schleswig-Holstein stramm konservativ und fast so etwas wie eine CSU des Nordens. Da war der knorrige Gerhard Stoltenberg, später Bundesfinanzminister unter Helmut Kohl. Dessen Nachfolger als schleswig-holsteinischer Ministerpräsident war ab 1982 Uwe Barschel, der vor allem wegen seines bis heute ungeklärten Todes in Genf im Oktober 1987 in Erinnerung geblieben ist. Das am 11. Oktober 1987 aufgenommene Bild des toten Uwe Barschel in der Badewanne des Genfer Hotels „Beau Rivage“ zählt sicherlich zu den bekanntesten Fotos der bundesdeutschen Geschichte. Ein Geheimdienst-Mord – darauf deuten jedenfalls wirklich alle Indizien hin – an einem amtierenden deutschen Ministerpräsidenten, das hat es davor und danach vermutlich nicht gegeben. Das bis heute ungelöste Rätsel um den Fall Barschel verdeckt freilich den Blick auf die durchaus interessante Persönlichkeit des CDU-Politikers.
Kindheit in Vertriebenensiedlung
Uwe Barschel wurde am 13. Mai 1944 als Kind einer aus Mecklenburg und Pommern stammenden Familie geboren. Der Vater Heinrich Barschel, ein Mathematiker, war in der Schlacht von Berlin kurz vor Kriegsende verschollen. Mit seinen beiden Geschwistern Eike und Folke wuchs er in einer Barackensiedlung für Heimatvertriebene in Börnsen bei Geesthacht auf. Am Städtischen Gymnasium Geesthacht lud Uwe Barschel schon 1963 als damaliger Schülersprecher das letzte Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches, Großadmiral Karl Dönitz, zu einem Vortrag über den „30. Januar 1933 und seine Folgen“ ein.

Dies war der Anlass für eine Hetzkampagne in der örtlichen Presse, in deren Verlauf sich der Schulrektor Georg Rühsen das Leben nahm. 17 Jahre später sollte Barschel in seiner damaligen Funktion als Innenminister des Landes Schleswig-Holstein an der Beerdigung von Karl Dönitz in Aumühle teilnehmen. Mit 28 Jahren war er schon Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Er war „fast ein Liebling der Götter“, so drückte es der Autor Wolfram Baentsch in seinem im Jahr 2006 erschienenen Buch „Der Doppelmord an Uwe Barschel“ aus. Am 1. Januar 1979 wurde Uwe Barschel vom damaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Gerhard Stoltenberg zum Finanzminister ernannt.
Gründung des Nationalparks Wattenmeer
Schon am 14. Oktober 1982 wurde er im Alter von gerade einmal 38 Jahren als Nachfolger Stoltenbergs, den Helmut Kohl als Finanzminister in sein Kabinett berief, vom Landtag in Kiel zum Ministerpräsidenten gewählt. In seiner letztendlich nur fünfjährigen Amtszeit konnte Barschel einige Projekte realisieren, die das Bild Schleswig-Holsteins bis heute prägen. So war Barschel Gründungsmitglied und Mitinitiator des Schleswig Holstein Musik Festivals.

Schon 1985 hatte der Landtag in Kiel außerdem die Gründung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beschlossen, für den Barschel sich sehr eingesetzt hatte. Politische Korrektheit kannte er nicht. Noch 1976 freute er sich darüber, dass „den Kommunisten in Chile das Handwerk gelegt“ wurde.
Heute könnte jemand wie Barschel jedenfalls nicht einmal mehr Beisitzer im kleinsten CDU-Ortsverband werden. Allerdings hatte der Politiker auch eine dunkle Seite. Er entwickelte eine zunehmende Medikamentensucht, absolvierte zahlreiche Aufenthalte im Stasi-durchsetzten Rostocker Hotel „Neptun“ und war möglicherweise in Waffengeschäfte verstrickt. Barschel ging – aus welchen Gründen auch immer – zunehmend größere Risiken ein und bezahlte diese Neigung am Ende mit seinem Leben.
■ Arne Schimmer
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