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Der US-Angriff auf Venezuela und die Entführung Maduros zeigen, dass das Völkerrecht immer nur für die anderen gilt. Es ist ein leeres Versprechen. Mit dem Verhalten der USA und Israels, die nach Belieben andere Länder angreifen, ist auch das antirussische Narrativ des verbotenen Angriffskriegs zusammengebrochen. Es gilt am Ende das Recht des Stärkeren. Der Moraltour des Westens ist die Grundlage endgültig entzogen.
Wenn es wirklich gegen die Drogen ginge, dann wäre doch Kolumbien das Angriffsziel der ersten Wahl gewesen. Oder Mexiko, das als Vorhof zu den USA alles bereithält, was dem nördlichen Nachbarn Sorgen bereitet: illegale Migranten, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. Die Drogenquellen sind eher in den Andenstaaten zu finden, wie eine Darstellung im UNODC-Weltdrogenbericht 2025 zeigt – oder Spanien, Niederlande und Belgien als Drogen-Hubs:

Die Drogengeschichte ist ein Märchen für die einfach zu beeindruckende Öffentlichkeit.
Venezuela hat die größten Ölreserven der Welt
Der wirkliche Grund: Venezuela hat Öl. Die größten Reserven der Welt. Natürlich marschieren die USA offiziell immer gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität und für Menschenrechte in den Krieg oder destabilisieren im Verborgenen. Dass es dabei gerne um Länder geht, die auch sonst interessanten Beifang zu bieten haben – reiner Zufall.

Die westliche Moraltour, Russland wegen des „Überfalls“ auf die Ukraine zu verurteilen, nachdem es sein NATO-Imperium weit nach Osten ausgedehnt hat, ist erledigt. Es braucht hier niemand mehr auf Putin mit dem Finger zu zeigen, wenn der Westen permanent souveräne Staaten destabilisiert und mit Kriegen überzieht (z. B. Afghanistan, Irak, arabischer Frühling, Syrien, jetzt Venezuela), deren Staatsoberhäupter einfach mal tötet, verjagt, entführt, um dann zu sagen: Wir übernehmen das Land, beuten es aus und wenn alles so läuft, wie es uns passt, darf das Land dann wieder sein Schicksal selbst bestimmen. Solange den USA das Ergebnis gefällt. Das ist auch eine Botschaft an deutsche Verschwörungstheoretiker: Es braucht kein Besatzungsstatut, keine G10-Gesetze, Kanzlerakte und Co., um von den USA beherrscht und ausgebeutet zu werden. Sie machen es einfach. Weil sie es können. Mit jedem, der schwach genug ist. Deswegen kommt von Merz auch nur der Kommentar, dass Maduro problematisch war . Mehr nicht – mehr darf er auch nicht sagen. Deutschland, ein anderes schwaches, US-geführtes Land.
Venezuela wird Botschaft nach Jerusalem verlegen
Beifall kommt natürlich von Israel, das auch gerne andere Länder überfällt und annektiert oder über seine Lobby, sein Volk und dessen Beteiligungen von den amerikanischen Wirtschaftskriegen mitprofitiert. Als Ansage, wer hier am Ende das Sagen hat: Benjamin Netanjahu verbrachte Silvester und Neujahr bei Trump . Ob die Epstein-Sache ein Thema war?

Im Gespräch mit Tucker Carlson verrät der amerikanische Ex-Militär Douglas Macgregor jedenfalls, dass der nächste Zug sein wird, dass Venezuela seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt; um dem zionistischen Streben, diese Stadt zur Hauptstadt (später Welthauptstadt) zu machen, Gewicht zu verleihen . María Corina Machado, Nobelpreisträgerin, sollte das erledigen, hat dies auch unterstützt. Allerdings ließ Trump sie wieder fallen und setzt jetzt auf eine andere Frau, die US-Statthalterin in Venezuela werden soll . Aber besser geht es nicht: feministisch und proisraelisch. Das Land erfüllt alle Kriterien, um im westlichen Mainstream abgesegnet zu sein, inklusive positiver Presse.
Fazit:
Das Volk Venezuelas hat unter Maduro sicherlich gelitten. Der Ölreichtum des Landes kommt beim Volk nicht an, und das ist nicht richtig. Geht es aber nur danach, ob das Volk profitiert, ist auch der russische Einmarsch in den Donbass in Ordnung, denn die dortigen Volksrussen werden von der russischen Regierung profitieren, nachdem sie von Kiew systematisch unterdrückt wurden. Es geht hier um etwas Anderes: das Prinzip nämlich. Denn auf das Prinzip bezieht sich der Westen im Falle Russlands. Und hiermit ist das westliche Völkerrecht-Narrativ endgültig widerlegt.
■ Sascha von Aichfriede
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