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Der verurteilte Sexualstraftäter und Eliten-Netzwerker Jeffrey Epstein war Patient des später zu lebenslanger Haft verurteilten Urologen Dr. Darius Paduch. Laut den nun öffentlichen E-Mails und Notizen aus Epsteins Kalender und Assistenten-Korrespondenz fand am 26. September 2018 ein Termin in der Praxis von Paduch am Weill Cornell Medical Center in Manhattan statt. Der Termin begann um 8 Uhr morgens und dauerte bis 11:15 Uhr – also mehr als drei Stunden und 15 Minuten.Epstein musste Paduch wegen dessen vollen Terminkalenders sogar um den Termin „bitten“.
Eine Assistentin Epsteins notierte später lakonisch: „He was there for a long time yesterday.“ (Er war gestern sehr lange dort.) Erst Jahre später – im April 2023 – wurde er verhaftet, im Mai 2024 in elf Anklagepunkten schuldig gesprochen und im November 2024 zu lebenslanger Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.Paduch missbrauchte über Jahre hinweg Dutzende männliche Patienten – darunter zahlreiche Minderjährige ab etwa 14 Jahren – systematisch unter dem Vorwand medizinischer Untersuchungen und Behandlungen.
Merkwürdige Zufälle
Die Bundesstaatsanwaltschaft Southern District of New York sprach von einem „Sexual predator in white coat“ („sexuellen Raubtier in einem wrißen Kittel“), der das Vertrauen und die Verletzlichkeit seiner Patienten jahrelang ausnutzte. Über 200 Männer meldeten sich später als mutmaßliche Opfer; Hunderte Zivilklagen gegen Paduch und die Institutionen (Weill Cornell, NewYork-Presbyterian, später Northwell Health) laufen noch. Der Epstein-Termin ereignete sich also knapp ein Jahr, bevor sich Paduch mit ersten massiven internen Beschwerden und Warnungen konfrontiert sah und nur etwa zehn Monate, bevor Epstein im August 2019 in Haft starb.

Und wieder fragt man sich, ob das alles nur ein Zufall gewesen sein kann: Zwei Männer, die später beide wegen schwerer sexueller Ausbeutung verurteilt wurden (Epstein posthum als zentraler Akteur in einem internationalen Missbrauchsnetzwerk, Paduch als systematischer Täter in der Arzt-Patient-Beziehung), verbrachten gemeinsam über drei Stunden in einem Behandlungsraum.
„Täter vor Gericht stellen“
Die Freigabe dieser Details aus den Epstein-Files wirft erneut Fragen auf zu den Netzwerken, in denen Epstein verkehrte – und diesmal kreuzen sich die Wege mit einem der prominentesten Fälle von ärztlichem Machtmissbrauch der jüngeren US-Geschichte. Der dreistündige Termin vom 26. September 2018 bleibt ein makabres Kuriosum: Zwei Monster der modernen Sexualverbrechensgeschichte – einer als Patient, der andere als Arzt – in einem Raum.
Man kann nur unterstreichen, was zuvor schon in einem aktuellen Artikel von Ulf Poschardt in der „Welt“ festgestellt wurde:
„Man muss weder Mutter noch Vater sein, um fassungslos wahrzunehmen, was – angeführt von einem Psychopathen – an Verbrechen in hundert-, vielleicht tausendfacher Zahl geschehen ist. Es muss Aufgabe kluger Ermittler und Staatsanwälte sein, wirklich jeden dieser Sexualstraftäter, jeden Kinderseelen-Zerbrecher und -Zerstörer vor Gericht zu bringen, egal wie reich, mächtig oder in anderen Fällen vermeintlich verdienstvoll ihr Leben gewesen sein mag. Bislang galten Gerüchte über ein solches Netzwerk eher als Verschwörungstheorien verbitterter Kulturpessimisten. Sollte sich nun herausstellen, dass Teile der globalen Geld- und Politik-Eliten ihr Leben mit Kindesmissbrauch und Sexualstraftaten an Minderjährigen garnieren wollten, dann muss das lückenlos aufgeklärt werden.“
Aber wird es diese Aufklärung geben? Bislang jedenfalls hat es im Fall Epstein noch keine einzige gerichtliche Verurteilung gegeben.
■ Antonie Reuter
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