Dr. Johannes Müller (1969 - 2026). Bild: privat.

Dr. Johannes Müller verstorben: Ein Leben im Dienst an seinen Mitmenschen

Stetiger Einsatz für die Sächsische Schweiz

In tiefer Trauer nehmen die FREIEN SACHSEN und DIE HEIMAT Abschied von Dr. Johannes Müller, der in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai 2026 verstarb. Auf kommunalpolitischer Ebene war Dr. Müller seit 1999 als Mandatsträger aktiv. Damit war er der wohl dienstälteste kommunale Abgeordnete des patriotischen Spektrums in Sachsen.

Geboren am 22. März 1969 in Dresden, wuchs Johannes Müller in einer Zeit des Umbruchs auf und widmete sein Leben dem Dienst an den Menschen – sowohl als Mediziner als auch als Politiker. Nach dem Abitur 1987 leistete er seinen Grundwehrdienst bei der Bereitschaftspolizei, studierte Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin und der TU Dresden und absolvierte sein praktisches Jahr im Kreiskrankenhaus Sebnitz. 1997 erhielt er die Approbation, 2003 promovierte er zum Dr. med. Ab 2006 war er Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin und führte seit 2010 eine eigene Hausarztpraxis in Sebnitz – ein Ort der Fürsorge, des Zuhörens und der verlässlichen Hilfe für die Menschen in der Sächsischen Schweiz.

Kompetent und offen

Sein politisches Engagement begann in der Wendezeit: Als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative „Mitsprache Sebnitz“ setzte er sich früh für mehr Mitbestimmung ein. Von 1988 bis 1992 war er CDU-Mitglied, fand später jedoch seine politische Heimat in der Vertretung konservativer und heimattreuer Werte. Ab 1999 wirkte er als Stadtrat in Sebnitz, Kreisrat und Fraktionsvorsitzender im Landkreis Sächsische Schweiz. Von 2004 bis 2014 vertrat er die Region als Abgeordneter im Sächsischen Landtag – zuletzt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und parlamentarischer Geschäftsführer. Er war Mitglied mehrerer Bundesversammlungen und der Verbandsversammlung der Euroregion Elbe/Labe. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag blieb er der Heimat verbunden.

In seiner Zeit als Abgeordneter im Sächsischen Landtag wie im Kreistag wurde Johannes Müller fraktionsübergreifend für seine Kompetenz geschätzt. Stets setzte er die Interessen Sachsens und der Sächsischen Schweiz an die erste Stelle und blieb immer auch gegenüber politischen Gegnern gesprächsbereit und offen für neue Argumente. Als praktizierender Landarzt bildete er mit seiner durch sein Berufsleben erworbenen Kompetenz einen positiven Gegenpunkt zu vielen anderen Abgeordneten, die ihre Position ausschließlich durch eine Parteikarriere erworben hatten.

Patriotischer Pionier-Politiker in der Sächsischen Schweiz

Schon in der Mitte der 2000er Jahre wurde vor allem durch sein Wirken sowie das Wirken seines engen, 2006 verstorbenen Freundes Uwe Leichsenring die Sächsische Schweiz zu einer Hochburg patriotischer Politik, in der die NPD damals schon in manchen Regionen Ergebnisse von über 20 Prozent erreichte. Der Grundstein der heutigen Erfolge patriotischer Parteien im Osten der Bundesrepublik wurde durch Pioniere wie Dr. Johannes Müller gelegt, die damit anderen Kräften den Weg bereiteten, was heute leider oft vergessen wird. Diese Erfolge waren schon vor über 20 Jahren so groß, dass einige Journalisten und Medienvertreter den Gewinn von NPD-Direktmandaten bei der Bundestagswahl 2005 für möglich hielten.

Bei der Kommunalwahl 2024 konnte Dr. Müller im Wahlkreis Sebnitz als Kandidat der FREIEN SACHSEN ein hervorragendes Ergebnis von 9,9 Prozent einfahren, womit ihm erneut der Einzug in den Kreistag gelang.

Dr. Müller war ein bodenständiger, geradliniger Mensch, der stets für seine Überzeugungen einstand. Als Arzt und Politiker lag ihm besonders die Stärkung des ländlichen Raums, die medizinische Versorgung vor Ort und der Erhalt sächsischer Identität am Herzen. Viele kannten ihn als freundlichen, zugänglichen und hilfsbereiten Ansprechpartner.

FREIE SACHSEN und HEIMAT verabschieden sich

Der sächsische Landesvorstand von DIE HEIMAT äußerte zum Tod von Dr. Müller:

Ruhe in Frieden, Dr. Johannes Müller. 🕯️

Mit ihm verliert das heimattreue Lager einen bodenständigen Politiker, einen angenehmen Menschen und seine Heimatstadt Sebnitz einen fürsorglichen, umsichtigen Arzt.

Wer ihn kannte, wird seine ruhige, sachliche und menschliche Art nicht vergessen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.


Ehre seinem Andenken.

Der Landesvorstand
der HEIMAT Sachsen

Der Vorstand der FREIEN SACHSEN gab folgende Erklärung zum Tod von Johannes Müller heraus:

Wir verabschieden uns von Dr. Johannes Müller – Arzt, Politiker, Familienvater und Freund – Ruhe in Frieden.

Mit Dir verliert das patriotische Lager einen langjährigen und treuen Kämpfer, die Stadt Sebnitz einen kompetenten Arzt, und der Kreistag ein engagiertes Mitglied.

Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen Angehörigen.

Arne Schimmer

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