Widerstand ist nicht nur in Niedersachsen notwendig und hat in Sachsen Tradition. Die FREIEN SACHSEN setzen sich entschlossen für die Interessen Sachsens ein! Fünf Jahre unerschrockener Kampf für ein freies, starkes sowie ein blockfreies und souveränes Sachsen! Fünf Jahre Protest, Aktion und echte Gemeinschaft gegen das Regime! Im brandneuen AUFGEWACHT-Sonderheft „Fünf Jahre FREIE SACHSEN: Die Erfolgsgeschichte einer Bürgerbewegung“ blicken wir zurück – und voraus: Revolution in Weiß-Grün/Die Köpfe und Kämpfer der Bewegung/Unsere Erfolge in den Kommunen/Montagsproteste, Bürgerzentren, Arche Sachsen/Und warum Sachsen es auch allein kann! Viele exklusive Fotos, Interviews und Einblicke in fünf Jahre unbeugsamen Einsatz. HIER bestellen!
Toller Erfolg für Manfred Börm und seine Liste HEIMAT Handorf – Bardowick (HHB)! Bei den gestrigen niedersächsischen Kommunalwahlen konnte die HHB bei der Gemeinderatswahl in Handorf (Samtgemeinde Bardowick) 15,55 Prozent bzw. zwei Mandate holen. Bei der Zahl der gewonnenen Mandate liegt man hier gleichauf mit CDU, SPD und Grünen. Darüber hinaus gelang es Börm, die meisten Stimmen in der Kategorie der für einen Kandidaten vergebenen Einzelstimmen zu erhalten. Hier ein Interview, das AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME schon vor der Kommunalwahl mit Börm führte.
Herr Börm, Sie halten seit Jahren zwei Mandate im Gemeinderat von Handorf und im Samtgemeinderat Bardowick. Was motiviert Sie persönlich, erneut bei den niedersächsischen Kommunalwahlen 2026 für die Wählergruppe Heimat Handorf-Bardowick anzutreten?
Früher hielt ich Kommunalpolitik für nicht so bedeutend. Aber dann kam die Einsicht, dass die regionale Verankerung und der Rückhalt im Dorf wichtig sind. Seit zwei Legislaturperioden halte ich nun in der Gemeinde Handorf mit ihren etwa 2.000 Einwohnern sowie der Samtgemeinde Bardowick mit etwa 18.000 Einwohnern jeweils ein Mandat. In der Vor-AfD-Zeit konnte ich schon bis zu 12 Prozent erreichen. Trotz meiner bekannten Vergangenheit haben die Leute mich gewählt, weil sie mich kannten und als Handwerksmeister auch akzeptierten. Wir werden im September dieses Jahres unter dem Namen Wählergruppe Heimat Handorf-Bardowick wieder antreten.
„Wir leiden unter den Vorgaben der Bundespolitik“
Bardowick war im Mittelalter ein bedeutender Handelsplatz – fast vergleichbar mit dem von den Wikingern aufgebauten Haithabu im heutigen Schleswig-Holstein. Welche Probleme gibt es in der heutigen Samtgemeinde und wie kann man als Kommunalpolitiker darauf reagieren?
Bardowick war bis zu seiner Zerstörung 1189 durch Heinrich den Löwen ein wichtiger Handelspunkt und bedeutender als die Stadt Lüneburg. Heute ist Bardowick nur noch ein größerer Ort, eine Samtgemeinde bestehend aus sechs kleineren Gemeinden. Die Kommunen leiden hier wie überall unter den Vorgaben der Landes- und Bundespolitik. Das Land stellt beispielsweise neue Bedingungen für Kindergärten und Schulen auf, aber bezahlen sollen diese Neuerungen die Kommunen.
Auch die vorgeschriebene Aufnahme der sogenannten Flüchtlinge überfordert jede Gemeinde. Sich diesem Druck nicht zu beugen, dazu fehlt in der Führung meist das Rückgrat und so nimmt die Verschuldung immer weiter zu. Als Ratsherr hat man die Möglichkeit, gegen schädliche Entwicklungen seine Stimme zu erheben und diese im Rat der Gemeinde und Samtgemeinde abzulehnen.

Wie ist die AfD vor Ort aufgestellt und wird diese auch in Handorf oder der Samtgemeinde Bardowick kandidieren?
Strukturen der AfD existieren in unserer Samtgemeinde bislang nicht, sie existieren aber auf der Ebene des Landkreises Lüneburg. Hier wird die AfD auch antreten.
Wie sieht die Situation im nahegelegenen Heimat Hof Eschede – einem wichtigen nationalen Begegnungszentrum – nach dem durch die Behörden ausgesprochenen Versammlungsverbot aus?
Unser Heimat Hof Eschede hat nach wie vor einen hohen Stellenwert im Landesverband und bei den Jungen Nationalisten. Wir arbeiten juristisch daran, dieses schöne Objekt auch weiterhin als Begegnungsort nutzen zu können. Handwerklich wird dort nach wie vor gearbeitet und der Zustand verbessert sich immer weiter. Hier gilt es, einen langen Atem zu haben. Der Landesvorstand, der mehrheitlich aus jungen Mitgliedern besteht, wird auch hier die Zukunft bestimmen.
Wir bedanken uns für das Gespräch!
Manfred Börm, geb. 1950 in Süderzollhaus, Vater von sechs Kindern. Von 1971 bis 1973 Wehrdienst als Soldat auf Zeit bei der Fallschirmtruppe der Bundeswehr. Danach Erwerb der Fachschulreife und Tätigkeit als Maurer. Von 1975 bis 1977 Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker sowie Meisterprüfung als Maurermeister. Seit 1984 als selbstständiger Bauunternehmer tätig. Von 2002 bis 2011 im Parteivorstand der NPD als Leiter des Ordnungsdienstes tätig, dem bundesweit zeitweise bis zu 150 Personen angehörten. In den letzten Jahren Tätigkeit als Landesvorsitzender von DIE HEIMAT in Niedersachsen.
■ Das Interview wurde von Arne Schimmer geführt.
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