Fünf Jahre unerschrockener Kampf für ein freies, starkes und souveränes Sachsen! Fünf Jahre Protest, Aktion und echte Gemeinschaft gegen das Regime! Im brandneuen AUFGEWACHT-Sonderheft „Fünf Jahre FREIE SACHSEN: Die Erfolgsgeschichte einer Bürgerbewegung“ blicken wir zurück – und voraus: Revolution in Weiß-Grün/Die Köpfe und Kämpfer der Bewegung/Unsere Erfolge in den Kommunen/Montagsproteste, Bürgerzentren, Arche Sachsen/Und warum Sachsen es auch allein kann! Viele exklusive Fotos, Interviews und Einblicke in fünf Jahre unbeugsamen Einsatz. HIER bestellen!
1. Eine der vielen Schwächen der Demokratie ist: Zu wissen, was man nicht (mehr) will, ist leicht. Und dann wird aus Prinzip irgendjemand anderes gewählt, Hauptsache anders. „Irgendjemand“ paßt hier, denn was der Wahlsieger Magyar vorhat und wofür er steht, ist weitgehend unklar. Gerichtlich festgestellt ist, daß er mehrere Frauen verprügelt hat. Interessante Referenzen für den Liebling der EU-Bürokratie…
2. Intern werden Politiker oft anders wahrgenommen als im Ausland. Zu meinem Erstaunen machte ich oft die Erfahrung, daß sich z.B. Ex-Bundeskanzler Schröder in weiten Teilen Osteuropas großer Beliebtheit erfreut. Hier dagegen ist sein Vermächtnis eher umstritten. Und an Orban hat uns im Ausland seine Außenpoltik gefallen, v.a. wie er gern gegen die EU poltert und z.B. die Sanktionspolitik gegen Rußland torpediert. Was seine Politik für die Ungarn bedeutet hat, haben wir hier allerdings kaum wahrgenommen. Offenbar waren sie in letzter Zeit nicht mehr allzu begeistert, und nein, das kann nicht nur an der EU-Propaganda gegen ihn gelegen haben, auch wenn diese ihre Rolle gespielt haben mag.
3. Und weil alle rechten Medien Orban zum großen Helden stilisiert haben, nutze ich die Gelegenheit, mich etwas unbeliebt zu machen und zu widersprechen.
Korruption blüht in Ungarn. Nicht erst seit Orban, aber eben auch unter ihm. Das mögen viele Menschen nicht, nachvollziehbarerweise.
Ein Mann, ein Wort? Nach außen stellte Orban Ungarn als Land der Meinungsfreiheit dar und lud Europäer, die in ihren Ländern diesbezüglich eingeschränkt werden, zur Auswanderung nach Ungarn ein. Der deutsche Dissident Horst Mahler, der wegen friedlicher Meinungsäußerung zu einer hohen Haftstrafe verurteilt war, vertraute auf diese Worte und floh nach Ungarn – er wurde von dort aus reibungslos an die BRD ausgeliefert. Auch sonst arbeitet Ungarn bei der Verfolgung Andersdenkender geradezu mustergültig mit BRD-Behörden zusammen, wie ich aus Gerichtsakten weiß.

Aber in der EU, da hat er doch so schön gepoltert und den größten Unsinn gebremst? Hat er, teilweise. Gender-Gaga und Überfremdung hielt er von Ungarn bestmöglich fern. Als Verteidiger des christlichen Abendlandes, den er mitunter mimte, taugt er aber nicht. Im bewaffneten Konflikt des christlichen Armeniens mit dem muslimischen Aserbaidschan vertrat er konsequent türkisch-aserbeidschanische Interessen und blockierte EU-Hilfe für Armenien.
Mi Hazank rockt die Parlamentswahl
4. Es gab aber auch einen erfreulichen Aspekt der Parlamentswahl. Die authentisch patriotische Bewegung Mi Hazank (Unsere Heimat) hat es mit 5,9 Prozent erneut ins Parlament geschafft.
Ich mußte mich in den letzten Wochen oft herzlich aufregen, wie rechte deutsche Medien in ihren zahlreichen Artikeln zur Ungarn-Wahl ausschließlich den Pseudo-Messias Orban bejubelten und Mi Hazank, die uns jedenfalls deutlich näher steht als Orbans staatstragende FIDESZ, nicht einmal erwähnten. Umso erfreulicher ist deren Abschneiden. Herzliche Gratulation nach Budapest!
■ Martin Kohlmann
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