Fünf Jahre unerschrockener Kampf für ein freies, starkes und souveränes Sachsen! Fünf Jahre Protest, Aktion und echte Gemeinschaft gegen das Regime! Im brandneuen AUFGEWACHT-Sonderheft „Fünf Jahre FREIE SACHSEN: Die Erfolgsgeschichte einer Bürgerbewegung“ blicken wir zurück – und voraus: Revolution in Weiß-Grün/Die Köpfe und Kämpfer der Bewegung/Unsere Erfolge in den Kommunen/Montagsproteste, Bürgerzentren, Arche Sachsen/Und warum Sachsen es auch allein kann! Viele exklusive Fotos, Interviews und Einblicke in fünf Jahre unbeugsamen Einsatz. HIER bestellen!
In Aue-Bad Schlema, der größten Stadt im Erzgebirge, hat der gestrige Wahlsonntag ein Ergebnis hervorgebracht, das bei den etablierten Parteien für erhebliche Unruhe sorgen dürfte. Im ersten Wahlgang der OB-Wahlen landete Stefan Hartung von den FREIEN SACHSEN mit bärenstarken 29 Prozent klar auf dem ersten Platz. Damit ließ er alle Kandidaten der anderen Parteien hinter sich. Erstmals in ihrer noch relativ jungen Parteigeschichte gelingt es den FREIEN SACHSEN fast punktgenau zum fünfjährigen Parteijubiläum, einen Kandidaten in eine OB-Stichwahl zu bringen.
Ein Signal, das weit über die Grenzen dieser erzgebirgischen Stadt hinausgeht. Den zweiten Rang erreichte Marcus Hoffmann (CDU) mit 23,6 Prozent, nur knapp vor Danny Weber von den Freien Wählern mit 22,5 Prozent. Die AfD, die bei der letzten Bundestagswahl in der Region noch 45,7 Prozent geholt hatte, kam diesmal nur auf 18,5 Prozent. Deutlich abgeschlagen auf dem letzten Platz landete Tony Neuss von den Linken mit 6,4 Prozent – ein Resultat, das zeigt, dass die Linkspartei in Sachsen ihre Krise abseits der Großstädte noch nicht überwunden hat.
„Ein Ergebnis, das fassungslos macht“
Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern gibt es in Sachsen keine klassische Stichwahl nur zwischen den beiden Spitzenkandidaten. Alle Bewerber des ersten Wahlgangs dürfen erneut antreten, sofern sie nicht zurückziehen. Beim zweiten Wahlgang am 7. Juni reicht die einfache Mehrheit – ein Verfahren, das durchaus Überraschungen ermöglichen kann. Gemeinsam mit der AfD wäre aber – wenn man den ersten Wahlgang als Ausgangspunkt nimmt – schon jetzt fast die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht.

In der „Freien Presse“, der regionalen Tageszeitung, ruft man schon jetzt nach einem einheitlichen Kandidaten der „demokratischen Kräfte“.
„Bei der OB-Wahl in Aue-Bad Schlema hat am Sonntag fast jeder dritte Wähler mit Stefan Hartung einem Kandidaten seine Stimme gegeben, der laut Sachsens Verfassungsschutz zu den zentralen Personen der rechtsextremistischen Szene im Erzgebirge zählt. Es ist ein Ergebnis, das fassungslos macht. Als am Abend die ersten Zahlen im Rathaus eintrudelten, waren die Reaktionen deutlich. Von „Hilfe“ und „krass“ war da unter den Gästen die Rede. Rechnet man die Stimmen für den AfD-Kandidaten hinzu, dessen Landesverband ebenfalls als rechtsextrem eingestuft wird, dann zeigt sich: Der politische Rechtsruck ist längst keine abstrakte Debatte mehr. Er ist vor Ort angekommen. (…) Die demokratischen Kräfte werden sich nach diesem Sonntag fragen müssen, warum sie so viele Menschen nicht mehr erreichen. (…) Für die Stichwahl braucht es zudem ein klares Signal: einen gemeinsamen Bewerber.“
Eines ist jetzt schon sicher: Das Ergebnis aus Aue wird in den Parteizentralen genau beobachtet werden. Mit den FREIEN SACHSEN ist ein Bewerber auf das Spielfeld getreten, dessen Handeln für die etablierten Kräfte nicht auszurechnen ist. Sehr viel wird jetzt davon abhängen, ob die AfD Stefan Hartung im zweiten Wahlgang unterstützt. Jetzt sollte nach der Devise „Einigkeit macht stark“ gehandelt werden!
Hier das vorläufige amtliche Endergebnis des ersten Wahlgangs:
Stefan Hartung (FREIE SACHSEN): 29 Prozent
Marcus Hoffmann (CDU): 23,6 Prozent
Danny Weber (FREIE WÄHLER): 22,5 Prozent
Lars Bochmann (AfD): 18,5 Prozent
Tony Neuß (Linkspartei): 6,4 Prozent
■ Arne Schimmer
Abonniert unseren Telegram-Kanal https://t.me/aufgewachtonline
Abonniert unseren X-Kanal: https://x.com/AufgewachtS
Kostenlose AUFGEWACHT-Leseprobe herunterladen: https://aufgewacht-online.de/leseprobe/


