Benjamin Berndt im Gespräch. Bild: Screenshot von Ben ungeskriptet.

Ben, Björn, Ken: Landgewinn für die freien Medien

Revolution in der Welt der Medien.

Am Beginn der Arbeit der FREIEN SACHSEN stand ein Mediencoup, nämlich der Aufbau eines Telegram-Kanals mit einer fünfstelligen Follower-Zahl. Fünf Jahre unerschrockener Kampf für ein freies, starkes und souveränes Sachsen! Fünf Jahre Protest, Aktion und echte Gemeinschaft gegen das Regime! Im brandneuen AUFGEWACHT-Sonderheft „Fünf Jahre FREIE SACHSEN: Die Erfolgsgeschichte einer Bürgerbewegung“ blicken wir zurück – und voraus: Revolution in Weiß-Grün/Die Köpfe und Kämpfer der Bewegung/Unsere Erfolge in den Kommunen/Montagsproteste, Bürgerzentren, Arche Sachsen/Und warum Sachsen es auch allein kann! Viele exklusive Fotos, Interviews und Einblicke in fünf Jahre unbeugsamen Einsatz. HIER bestellen!

Die Systemmedien können einem fast schon leidtun. So viel Mühe, erpresstes Geld und Parteienpfründe in das Manipulieren zu stecken, um dann mitansehen zu müssen, dass die sogenannten alternativen Medien sich einfach als DIE Medien herausschälen und immer mehr an Land gewinnen, einfach weil sie die journalistischen Standards einhalten und zudem noch unterhalten. Zunehmend sind es nicht nur leidgeprüfte Aufklärer, die mit ihrer bürgerlichen Reputation abgeschlossen haben, sondern unternehmerische Persönlichkeiten, die den Markt aufmischen, also weniger aus der moralischen Not heraus, sondern aus einer positiven Chance-Risiko-Abschätzung agieren.

Björn Höcke Das Gespräch mit ihm brachte Ben ungeskripted den endgültigen Durchbruch.. Foto: Privat.

Das Gespräch mit Björn Höcke auf „{ungeskriptet} by Ben“ geht auf die fünf Millionen Ansichten zu, während Kanalbetreiber Benjamin Berndt mit bald einer Million Abonnenten binnen kurzer Zeit zum Marktführer des freien und überlangen Interviewformats avanciert ist, wie es in den USA von Tucker Carlson und Joe Rogan erfolgreich betrieben wird. Beflügelt vom Höcke-„Skandal“ ließ Berndt bald darauf einen Ex-Pfizer-Toxikologen über die Plandemie aus dem Nähkästchen plaudern. Und der eher links angehauchte Künstler Kai Stuht fasste den Mut, auch sein eigenes Höcke-Interview nach einem Jahr (!) aus dem Giftschrank zu nehmen und zu veröffentlichen.

Eskens Appell verhallt

Oder es ist umgekehrt ein unternehmerischer Typ, der von Podcast zu Podcast tingelt und seine Geschichte zum Besten gibt wie etwa Dr. Kolja Spöri. Der (wahrscheinliche) Weltrekordhalter in der Anzahl der bereisten Länder (da inklusive der nicht anerkannten, bei denen es von der Grenze oft direkt in den Schützengraben geht) ist dabei wirklich eine Granate. Man könnte ihm auch zehn Stunden zuhören. Fast zwei wurden es bei Hopf & Kettner. Der Spross eines Diplomaten-Haushalts kam schon früh in der großen Welt herum und gelangte beruflich schnell über Event-Management und Marketing in Jet-Set-Kreise. Vor allem über die Formel-Eins-Welt vernetzte er sich mit den Superreichen und (heimlichen) Entscheidungsträgern. Seine Informanten und die eigene Erfahrung vor Ort machen seine Schlüsse wertvoll, zumal er es eigentlich nicht nötig hätte, sich dem diffamatorischen Stress auszusetzen. Im globalen Vergleich seien die Deutschen das am meisten gehirngewaschene Volk, noch vor den Südkoreanern. Unwillkürlich denkt man an das Wilhelm von Humboldt zugeschriebene Diktum: „Die gefährlichste Weltanschauung haben diejenigen, die die Welt noch nicht angeschaut haben.“ So gesehen gilt für Spöris Meinungen: Prädikat extrem ungefährlich. 

Dass das Zeitempfinden relativ ist, zeigt bei Ben der Schnellsprecher Ken Jebsen / Kayvan Soufi-Siavash, der sich nach 4 Stunden und 39 Minuten erst allmählich warmgesprochen hat und dann schon wieder pausieren muss.

Nach dem Aufruf von Saskia Esken (SPD) an die wirtschaftlichen Partner von Ben Bernd, ihn zu „blacklisten“, meldete sich der Werbesponsor Jens Rabe per Video auf seinem Youtube-Kanal (350.000 Abos) mit der Botschaft: „Wir werden uns nicht von der Politik vorschreiben lassen, wo wir Werbung machen.“ Denn er sei in einem repressiven Klima der DDR aufgewachsen und deswegen ein großer Fan von Meinungsfreiheit. Rabe ist im Erzgebirge geboren und erfolgreicher Trader.

Gedrucktes weiterhin unverzichtbar!

Innerhalb der alternativen Blase stellt sich dabei die Frage, ob die Erfolge des Podcast-Formats den klassischen schriftlichen Medien langfristig das Wasser abgraben. Eine kleine Prognose: Das schriftliche Format wird zwar Einbußen hinnehmen müssen, sich aber letztlich gesundschrumpfen und überdauern. Videos sind ideal für den Einsteiger, aber der Geschwindigkeitsdruck des Podcast-Formats führt zu einer steten Beschleunigung, die in den meisten Fällen zu immer kürzeren Beiträgen führt, die letztlich weniger Substanz und Neues transportieren. Die überlangen Interviews sind so gesehen zu begrüßen, weil sie auch therapeutisch der steten digitalen „Zerhäckselung“ entgegenwirken. Aber auch sie unterliegen dem Druck steter Qualitätssteigerung. Ben Berndt wählt zwar seine Gäste unabhängig vom politischen Spektrum aus, aber wohlbedacht: Alle können stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen plaudern und noch dazu unter einem dicken Kopfhörer. Höcke, Wagenknecht und zwei Shaolin-Mönche verzichteten auf ihn.

Im schriftlichen Format würdigt der Leser letztlich die mit großem Aufwand erstellte Info-Kondensation, die ihn nur wenige Augenblicke Lebenszeit kostet, aber die er bequem weiterverwerten kann. Was man in einem Podcast an der Echtheit des Sprechverhaltens abliest, entfaltet sich in unbewusster Weise beim Lesen über die Rückmeldung vom Mittel- und Langzeitgedächtnis, das im Idealfall auch noch nach Tagen das Gelesene mit schon Erkanntem verknüpft, verarbeitet und abspeichert; all dies im Zusammenspiel von Beschleunigung und Verlangsamung.

Nebenbei: Auch unser Podcastformat muss sich nicht verstecken. Zuletzt gab es im von Peter Schreiber moderierten Sonntagsgespräch eine illustre Viererrunde zu den aktuellen Themen. Geheimtipp für die warme Jahreszeit: das Audioformat herunterladen und dann offline in der Natur damit herumlaufen oder -radeln, am besten immer an neue Orte, denn so verknüpft sich das Gehörte mit markanten Stellen der Außenwelt, was wiederum der Psyche Abwechslung und Entspannung bietet.

Jochen Stappenbeck

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