Das wahre Leben spielt sich vor Ort in den Kommunen ab, hier müssen auch die grundlegenden Entscheidungen zum Thema Infrastruktur getroffen werden. „Rathausrevolte: Die Patrioten kommen!“ – in diesem Heft zeigen wir, wie kommunale Graswurzel-Krieger zum Albtraum des Establishments zwischen Werra und Neiße werden! 47,3 Prozent für Stefan Hartung bei der OB-Wahl in Aue – Bad Schlema für einen Kandidaten der FREIEN SACHSEN waren das bislang wohl größte Fanal, das ein patriotischer Kandidat auf kommunaler Ebene setzen konnte. Wir zeigen in diesem Heft, wie katastrophal die Krise der kommunalen Haushalte wirklich ist und wie sich die schon gewählten AfD-Bürgermeister sowie Landrat Robert Sesselmann bislang bewährt haben. HIER bestellen!
Kommentatoren in den sozialen Netzwerken können es nicht fassen und teilen ganz offen ihre Vermutung mit, dass Bonn einem Sozialexperiment ausgesetzt ist. Viele Beobachter können es sich nicht anders erklären, dass Bonn immer mehr von der Außenwelt abgeschnitten wird und die Bewohner isoliert werden mit katastrophalen Folgen für Wirtschaft und Infrastruktur.
Baustellen, Schlaglöcher, Umleitungen kennt man in Bonner Stadtgebiet seit Jahren und hat sich auch ein Stück weit daran gewöhnt. Die einst so schöne Stadt mit dem zum Flanieren einladenden Stadtzentrum, dem Bonner Münster, dem historischen Rathaus und dem Geburtshaus Beethovens war ein Anziehungspunkt für Besucher aus anliegenden Gemeinden und Touristen. Damit wird es jetzt wohl die nächsten Jahren aus sein.
Stadtbahn nicht verkehrssicher
Zur gesperrten Nordbrücke, innerstädtischen Baustellen und Umleitungen, Verkehrseinschränkungen und Ausfällen der Deutschen Bahn kommt jetzt noch ein weiteres Highlight dazu: Im Bonner Stadtbahnverkehr werden pünktlich zu Beginn der Sommerferien 60 (!) von 75 (!) Bahnen wegen Materialermüdung aus dem Verkehr gezogen. (Quelle: WDR)

Das wahre Leben spielt sich vor Ort in den Kommunen ab, hier müssen auch die grundlegenden Entscheidungen zum Thema Hochwasserschutz getroffen werden. „Rathausrevolte: Die Patrioten kommen!“ – in diesem Heft zeigen wir, wie kommunale Graswurzel-Krieger zum Albtraum des Establishments zwischen Werra und Neiße werden! 47,3 Prozent für Stefan Hartung bei der OB-Wahl in Aue – Bad Schlema für einen Kandidaten der FREIEN SACHSEN waren das bislang wohl größte Fanal, das ein patriotischer Kandidat auf kommunaler Ebene setzen konnte. Wir zeigen in diesem Heft, wie katastrophal die Krise der kommunalen Haushalte wirklich ist und wie sich die schon gewählten AfD-Bürgermeister sowie Landrat Robert Sesselmann bislang bewährt haben. HIER bestellen!
Das kann sich kein Satiriker ausdenken! Fast die gesamte Flotte der Bonner Stadtbahn ist also nicht verkehrssicher. Offensichtlich hat man die Wartung und Instandhaltung der Bonner Stadtbahnen genauso „verantwortungsbewusst“ durchgeführt wie die Wartung und Instandhaltung der Bonner Nordbrücke, die von jetzt auf gleich wegen Einsturzgefahr gesperrt werden musste mit der Folge, dass die Stadt von außen unter erschwerten Bedingungen erreichbar ist. Für die Bewohner, die die Stadt nur unter außergewöhnlich hohem Zeitaufwand verlassen und wieder nach Hause zurückkehren oder ihren Arbeitsplatz erreichen können, eine Zumutung.
Plötzlich und unerwartet?
Das kommt natürlich wieder einmal völlig überraschend und war nicht vorhersehbar. Während der Autofahrer mit TÜV, grüner Plakette, Überwachungseinrichtungen und sonstigen Anforderungen immer neu gequält wird, nimmt man es mit der Überwachung der Infrastruktur, Technik und Wartung der Bonner Stadtbahn nicht ganz so genau. Man wartet ab, bis „Nichts mehr geht“, sagt dann „Sorry“, demnächst in nicht näher bestimmbarer Zukunft läuft es wieder und lässt die Bürger im Regen stehen.
Die Krönung des Ganzen ist jedoch, dass nun zum Ausgleich für 60 vorübergehend aus den Verkehr genommenen Stadtbahnen von der eh überlasteten KVB 20 Bahnen abgezogen werden, um den absoluten Zusammenbruch des Stadtverkehrs in Bonn entgegenzuwirken. Dem Bürger wird dies als Ausgleich für die in Wartung befindlichen 60 Bahnen verkauft. Wer rechnen kann, stellt fest, dass ein Minus von 40 Bahnen verbleibt, der Ausfall also nur äußerst bedingt – wenn überhaupt – aufgefangen werden kann. Das ausgediente Bildungssystem des besten Deutschlands aller Zeiten hat aber bereits dafür gesorgt, dass das mit dem Rechnen nicht mehr so gut funktioniert und deshalb das rechnerische Minus der Bevölkerung nur bedingt bewusst wird.
Korrupt und heruntergewirtschaftet
Man muss sich aber spätestens jetzt die Frage stellen, wo die Einnahmen der Stadtbahn aus den vergangenen Jahren den hingeflossen sind, wenn nicht in Wartung und Instandhaltung der Bahnen, was jetzt offensichtlich wird.

Deutschland ist zu einem korrupten, heruntergewirtschafteten Staat auf einem Niveau verkommen, dass wir nur aus den entwicklungsschwachen Regionen dieser Welt kennen. Bonn ist ein Spiegelbild des Landes. Denn Bonn ist nicht irgendeine Stadt, sondern eine Stadt mit herausragender Bedeutung und dies nicht nur wegen ihrer 2000jährigen Geschichte.
Die Universitätsstadt Bonn ist Bundesstadt und war von 1949 bis 1990 Bundeshauptstadt und bis 1999 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident, Bundeskanzler und Bundesrat haben ihren 2. Dienstsitz in Bonn. Bonn beherbergt noch Bundesministerien mit 1. Dienstsitz. Bonn ist Standort der Vereinten Nationen. Die beiden DAX-Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom sind dort gesetzlich ansässig.
Die Stadt Bonn repräsentiert mithin auch die Bundesrepublik Deutschland. Hierbei ist es den Stadtoberen und politischen Verantwortlichen hervorragend gelungen den Ist-Zustand unseres Landes zu repräsentieren. Repräsentiert wird Misswirtschaft, Vernachlässigung, Chaos, struktureller und wirtschaftlicher Niedergang. Bonn ist beispielhaft für das ganze Land!
Beendet werden kann dies nur, wenn die für diesen Zustand politisch Verantwortlichen allesamt zurücktreten, allen voran die Merz-Regierung und den Platz räumen für eine Regierung, die in freier, geheimer und gleicher Wahl ohne Einflussnahme von Staatsmedien durch das Volk gewählt wird. Deshalb ist die Forderung nach Neuwahlen auf die Straße zu tragen.
■ Ariane Meise
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