Wie wurde Deutschland eigentlich zu Deutschland? Dieses Heft gibt Antworten. ➡️ Unser brandneues Sonderheft: DAS REICH: HEILIG. DEUTSCH. STARK. 🔶 Dieses Heft führt dem Leser die innere Schönheit und Größe des deutschen Mittelalters vor Augen – von der Wiederbelebung der Reichsidee durch Karl den Großen bis zur Reformation Luthers und den Bauernkriegen, von der ottonischen Renaissance zu Johannes Gutenberg, dem „Mann des Jahrtausend“, vom Friedrich II., dem „Staunen der Welt“ bis zu Preußens Anfängen in der Mark Brandenburg. Das reich illustrierte Heft ist in die drei Kapitel „Die Zeit vor Deutschland“, „Imperium germanicum“ und „Der Weg in die Neuzeit“ gegliedert und bietet einen faktengesättigten Überblick über die deutsche Geschichte im Zeitraum von etwa 800 bis 1525 und eine erschöpfende Darstellung der Entwicklung der Reichsidee und -geschichte in dieser Zeit. Bildgewaltig, beeindruckend, erhebend! HIER bestellen!
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Die Internationalisten behaupten, es gebe kein homogenes Volk, das sich zur Nation zusammenfinde. Es gäbe keine Nation, in der die Menschen sowohl ethnisch als auch kulturell, sprachlich oder religiös identisch wären.
Dazu ist zu sagen:
Wenn es innerhalb dieser Gruppe von Menschen, die sich einer bestimmten Nation zugehörig fühlt, ein genügend großes Maß an kulturellen, sprachlichen und historischen Gemeinsamkeiten gibt, so dass sie auf dieser politischen Ebene dieses Gemeinwesens Loyalitäten zu dieser Nation entwickeln, die sie auch nach außen gegenüber anderen Nationen vertreten, dann ist diese Nation als reale geschichtliche Konstante auch über regionale Unterschiede hinweg existent.
Sicher hat es nach Deutschland schon immer Einwanderung gegeben, die Hugenotten etwa, oder Polen, die ins Ruhrgebiet gekommen sind, auch Juden. Der größte Teil der deutschen Juden vor 1933 verstand sich nicht mehr als Juden in Deutschland, sondern als Deutsche jüdischer Religion. Diese Gruppe sollte nicht verwechselt werden mit der Masse der Ostjuden, die in Folge des Ersten Weltkrieges nach Deutschland strömte und auch auf Ablehnung der gewissermaßen deutschen Juden stieß.
Der Islam hat sich durch die massenhafte Einwanderung von Moslems vor allem aus der Türkei, den arabischen Ländern und dem Balkan in einer historisch kurzen Zeit seit ca. 50 Jahren verbreitet und ist weder für die deutsche noch für die europäische Kultur prägend. Durch ihre hohe Ferne zur europäischen Tradition und Kultur ist diese Religion und die sie tragenden Menschen ein ernsthaftes Problem, das durch die wachsende Zahl von Moslems zur Balkanisierung Deutschlands, zu Parallelgesellschaften und der Zerstörung der bisherigen Gesellschaftsform führen wird.
Instabile Vielvölkerstaaten
Die Internationalisten behaupten, es gebe keine historische Kontinuität zwischen einem Volk und dem Territorium. Man behauptet also, es gebe keinen angestammten Platz, auf den das eigene Volk einen historischen Anspruch habe.
Die Nation und der Staat müssen mit einem fest abgegrenzten Territorium nicht oder nicht immer deckungsgleich sein. Das trifft auf die deutsche Nation zweifelsfrei zu. Große Teile unseres Volkes leben derzeit entweder in drei anderen deutschen Staaten (Österreich, Luxemburg und Liechtenstein) oder aber auf deutschem Volksboden in einem fremden Staat (Russland, Litauen, Polen, Tschechei, Italien, Frankreich und Belgien) oder sind wie in der Schweiz Teil einer anderen Willensnation.
Selbstverständlich sind aber Deutschland und der deutsche Volksboden von den Deutschen seit vielen hundert Jahren kulturell und sprachlich geprägt worden, und aus genau diesen Gründen ist es auch die angestammte Heimat der Deutschen und somit Teil deutscher Identität. Im Allgemeinen streben Nationen ein gemeinsames Territorium an, dass sie besiedeln. Menschen brauchen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe und ein Heimatgefühl auch auf der Ebene der Nationen. Das beruht auf der Selbstvergewisserung von dem, was man ist, was natürlich einschließt, dass man weiß, was man nicht ist. Es ist somit nicht etwa das Vorhandensein von nationalen Identitäten und Nationen, das zwingend zu Konflikten zwischen Ethnien und Staaten führt. Es ist vielmehr oftmals das Fehlen einer geschlossenen nationalen Identität innerhalb eines gemeinsamen besiedelten Territoriums, dass zu gewaltsamen Auseinandersetzungen vor allem zwischen Menschengruppen führt, die auf Grund von ethnischen und kulturellen, teilweise auch religiösen Gegensätzen keinen ausreichenden Willen zum Zusammenleben haben. Vielvölkerstaaten wie die österreichische K. und K.-Monarchie oder Jugoslawien zeigen, dass solche Gebilde nur durch einen übergeordneten, stark autoritären Staat zusammengehalten werden können und zum Zerfall neigen, sollte dieser Staat durch innere oder äußere Einflüsse seine Stärke und Autorität verlieren, da es ihnen an einem ausreichenden nationalen Zusammengehörigkeitsgefühl mangelt.

Genau diesen Zustand befürchteten Leute wie Peter Scholl-Latour, wenn sie in Zusammenhang mit der massenhaften Einwanderung aus kulturfernen islamischen Staaten bzw. der Aufnahme der Türkei als Vollmitglied in die EU und der damit verbundenen Freizügigkeit vor einer Balkanisierung Deutschlands warnen.
Die Internationalisten behaupten, der Nationalismus führe zu Unfrieden und zum inneren Zerfall der Nationen – Diskriminierungen, Bürgerkrieg oder fanatisch geführter Massenmord.
Probleme mit dem „teutonischen Koloss“
Das ist bei innerlich konsolidierten Nationen im Allgemeinen eben nicht der Fall, sondern das geschieht lediglich, wie erwähnt, beim Zusammenleben von Menschengruppen, die sich auf Grund von kulturellen und anderen Gegensätzen nicht mögen. Das ist auch der Grund der immer wieder zu beobachtenden gewaltsamen Konflikte auf dem Balkan und nicht eine irgendwie in den Genen dieser Menschen liegende höhere Gewalttätigkeit. Genau das ist auch der Grund, warum Deutschland seine sprachliche und kulturelle Einheit als Grundlage der nationalen Identität und als einigendes inneres Band nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollte.
Die Gegner der deutschen Nation behaupten, Deutschland wäre immer ein Störenfried gewesen, wäre Ursache der verschiedenen europäischen Kriege.
Tatsächlich war Deutschland auf Grund seiner zentralen Lage und seiner Größe immer Ziel des Misstrauens und der Ressentiments der anderen konkurrierenden Nationen wie Frankreich, Russland oder Großbritannien, die ihre eigenen Ambitionen durch den „teutonischen Koloss“ mitten in Europa bedroht sahen. Diese Konkurrenz der Nationen gab und gibt es; ihre Verleugnung wäre unsinnig. Nur was will man Deutschland vorwerfen? Dass es auf Grund seines großen Territoriums, seiner damals jungen, zahlenmäßig starken und wachsenden Bevölkerung, seiner langen wissenschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Traditionen und seines damit verbundenen wirtschaftlichen wie auch militärischen Potentials das Gewicht hatte, was nach der nationalen Einigung eben vorhanden war? Oder dass es, im Gegensatz zur verfallenden und niedergehenden österreichischen k.&k-Monarchie, zur kraftvoll aufstrebenden Nation wurde, die europaweit eine große Ausstrahlungskraft ausübte?

Von RIA Novosti archive, image #428452 / Boris Babanov / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0.
Dass Deutschland am Ausbruch des Ersten Weltkriegs weder die Allein- noch die Hauptschuld trägt, ist mittlerweile selbst bei der Mehrheit der heutigen Geschichtswissenschaftler unbestritten. Genauso, dass es tatsächlich durch den Versailler Vertrag ungerecht behandelt wurde, indem ihm die Alleinschuld zugeschoben wurde. Es hätte wahrscheinlich auf Seiten der Alliierten wahrhaft großer Staatsmänner bedurft, um dem Machtrausch zu widerstehen, auf dem teutonischen Koloss herumzutrampeln, der besiegt am Boden lag und sich vor allem freiwillig ergeben hatte. Nichts sonst hat Hitler danach mehr Wähler in die Arme getrieben. Das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung, dass in diesem Vertrag festgeschrieben war, wurde überall dort fallengelassen, wo es sich zum Vorteil Deutschlands ausgewirkt hätte. So kamen große Gebiete, die mehrheitlich von Deutschen bewohnt waren, unter die Kontrolle anderer Staaten, was letzten Endes eine Quelle für Revisionsbestrebungen par exzellence war, die ja nicht nur von den Nationalsozialisten angestrebt wurden. Deutschland hätte sich sehr wohl mit der Weimarer Demokratie anfreunden können; eine derartige Missachtung des Nationalgefühls belastete aber Weimar von Anfang an mit dem Geburtsfehler der nationalen Demütigung.
Ex-Bundeskanzlerin Merkel hatte sich in Paris einmal bei Frankreich für das Leid entschuldigt, welches ein mächtiges und aggressives Deutschland angeblich über die Franzosen brachte.
Man hat auch die anderen Nationen wie Frankreich, Großbritannien, Italien oder Russland nach 1864 sehr selbstbewusst, mächtig und zuweilen äußerst aggressiv erlebt. Die Kriege, die von diesen Nationen seit dieser Zeit zur Durchsetzung der eigenen Ambitionen mit oder gegeneinander auf den verschiedensten Erdteilen geführt wurden, und dies, nebenbei bemerkt, unter Abwesenheit der Kaiserlichen Armee, die bis 1914 in keinen größeren Krieg verwickelt war, lassen keinen anderen Eindruck zu. Aus genau diesem Grund lässt sich der Eindruck nicht vermeiden, dass das nicht die deutsche, sondern die alliierte Sichtweise ist, die hier vermittelt werden soll.
Bezüglich Frankreichs sollte nicht außer Betracht gelassen werden, dass es die erklärte Politik unseres Nachbarlandes seit dem 17.Jahrhundert bis 1990 war, Deutschland an seiner nationalen Einheit zu hindern und in dieser Zeit über vierzigmal in deutsches Land einfiel. Wir wollen dies den Franzosen nun nicht zum Vorwurf machen, aber die Äußerungen von Merkel waren ein weiterer Tiefpunkt im Gebaren von BRD-Politikern.
Um politische Erfolge erzielen zu können, bedarf es der Deutungshoheit über Begriffe. Nation ist so ein Begriff. Die Nation kann der Schutzraum sein für all jene, welche der Internationalisierung nicht folgen können oder wollen. Die Nation kann der Garant für Selbstbestimmung und Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Identität sein, wenn dies die Mehrheit unseres Volkes will. Und ich bin mir sicher, dass es diese Mehrheit gibt.
Kaum ein Bürger macht sich Gedanken darüber, dass das gesamte BRD-Sozialsystem inkl. Rentenversicherung vom Bestehen einer deutschen Nation abhängig ist. Eine parasitäre Multikulti-Gesellschaft zahlt nichts ein, kennt keine Solidarität, sondern will selbst alimentiert werden.
■ Axel Michaelis
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